Workation im Rheinland
Nach unseren Workations in Osthessen, im Ruhrgebiet und in OWL war das Rheinland vom 4. bis 8. Mai 2026 die vierte Station unseres Fachexkursion-Formats.
Fünf Tage lang haben wir an verschiedenen Stationen – von Düsseldorf bis Aachen – Coworking, Austausch und Content-Produktion miteinander verbunden.
Was war das Ziel?

Im Mittelpunkt standen Gespräche mit regionalen Akteuren, Einblicke in konkrete Projekte und das Ziel, diese Erfahrungen in Bild, Ton und Text für die deutsche Smart-City-Community festzuhalten.
Die entstandenen Inhalte werden in den kommenden Wochen auf dieser Seite veröffentlicht. Sie sollen Einblicke in die Projekte und Rahmenbedingungen vor Ort geben – für Kommunen, Unternehmen und Institutionen, die sich für übertragbare Ansätze in der digitalen Stadtentwicklung interessieren.
Aufruf an die Community: Jetzt vernetzen!
Alle Beiträge werden die Ansprechpartner:innen auflisten, die vor Ort ihre Einblicke geteilt haben. Wer ins Gespräch kommen möchte, findet dort den direkten Draht.
Ein herzliches Dankeschön an unsere regionalen Gastgeber und Partner, die diese Woche in Rheinland mit ihrer Offenheit und Expertise möglich gemacht haben!

Unsere Stationen
Die Urban Digital Rheinland Workation 2026 hat begonnen. Eine Woche, mehrere Städte im Rheinland, Projekte und Akteure vor Ort – und ein Programm, das direkt am ersten Tag gezeigt hat, wie viel in dieser Region passiert.
Montag stand im Zeichen von Düsseldorf und Köln: Ein Smart-City-Roundtable zu Resilienz bei Haselhorst Associates | Urbane Transformation , ein Einblick in das Forschungsprojekt Urban ID von urbanistic. und am Abend ein erstes Gespräch mit der Metropolregion Rheinland über die Frage, wie digitale Stadtentwicklung auf die regionale politische Ebene wirken kann.
Was mich persönlich am meisten beschäftigt hat: die Frage der Wirkungsmessung. Wie zeigt man, dass Smart-City-Maßnahmen etwas bewirken – gerade jetzt, wo Förderprogramme auslaufen?


Interviews zur Workation


Di, 5. Mai – Bonn
Tag 2 der Urban Digital Rheinland Workation 2026. Bonn, milder Frühlingstag am Rhein, und ein fokussiertes Vormittagsformat in der Niederlassung von Esri Deutschland. Thema: Wie können digitale Zwillinge Kommunen, Kreise und Land im Krisenfall handlungsfähiger machen?
Die Gastgeber Lea Hemetsberger und Tim Hermes haben dafür drei Verwaltungsebenen auf die Bühne geholt: die Landesebene mit dem landesweiten Gefahrenzwilling, den Rhein-Erft-Kreis und die Stadt Troisdorf. Dazu waren Vertreter der Feuerwehr, Polizei und mit con terra GmbH und alta4 AG zentrale Technologie-Partner.
Was mich persönlich am meisten beschäftigt hat: die ehrliche, lösungsorientierte Stimmung im Raum. Land, Kreis und Kommune, dazu Feuerwehr und Polizei: alle mit demselben Anliegen, gemeinsam besser auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Genau dafür sind Formate wie dieses gemacht.
Mi, 6. Mai – Troisdorf
Am Tag 3 der Urban Digital Rheinland Workation 2026 waren wir in Troisdorf. Zugegebenermaßen war der verregnete Frühlingsnachmittag nicht das perfekte Setting für eine Content-Tour quer durch die Stadt, aber wir haben es trotzdem gemacht und es hat sich definitiv gelohnt!
Max Schwerhoff, Projektkoordinator Smart City führte uns durch die Stationen: Von der digitalen Schnitzeljagd über Luftqualitätssensoren, digitale Stelen von HEIDI – Heimat Digital® mit der städtischen Freizeitkarte, IoT-Bodenfeuchtesensoren in einem urbanen Garten, ein Mobilitäts-Dashboard von DKSR – Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen mit Echtzeit-ÖPNV und Hol-und-Bringzonen rund um Schulen bis zur Dokumentenausgabe-Box. Gemeinsam mit Fabian Wagner, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, haben wir dann auch das Maskottchen SmarTa kennengelernt und ich habe sogar das Kostüm anprobieren dürfen.


Interviews zur Workation


Do, 7. Mai – Köln
Donnerstag war der inhaltliche Höhepunkt der Woche: Das Rheinland Digitalbriefing für kommunale Entscheiderinnen und Entscheider fand im Innovation Space im 18. Stockwerk des TÜV Rheinland Hochhauses in Köln-Kalk statt. Teilnehmer aus ganz NRW arbeiteten vor Ort in drei Breakout-Sessions zu den kommunalen Kernthemen Digitale Zwillinge, Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz.
- Dr. Ing. Stefan Ostrau vom Kreis Lippe beleuchtete die strategische Rolle digitaler Zwillinge in der kommunalen Praxis und ihre Verankerung im aktuellen Koalitionsvertrag;
- Michael Silvan von TÜV Rheinland übernahm die Cybersicherheitsperspektive.
- Britta Jansen, Carolin Krebs (TÜV Rheinland) und Ass. iur. Cornelia Löbhard-Mann (Kommunal Agentur NRW) diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmern die Potenziale und Grenzen von KI in der Verwaltung – gestützt auf eine Umfrage unter 143 Verwaltungsmitarbeitenden.
Ab 16 Uhr wurden die Ergebnisse aller drei Sessions auch online vorgestellt und fließen in ein kompaktes Policy Paper ein, das kommunalpolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bei der strategischen Einordnung digitaler Technologien unterstützen soll.
Vertretene Institutionen: Städte- und Gemeindebund NRW, TÜV Rheinland, Kommunal Agentur NRW, Kreis Lippe, DDGI, Stadt Bielefeld, Polizei Köln, Kreis Unna, Stadt Troisdorf, MOBIDROM.
Interviews zur Workation
Interviews zur Workation
Fr, 8. Mai – Aachen
Am Freitag schloss die Workation mit einem hybriden Austauschformat in Aachen ab: „Mobilität und Parken neu denken – Digitale Lösungen und Innovationen aus der Praxis.”
Die Stadt Aachen und die SWD Dormagen luden von 11 bis 14 Uhr zum hybriden interkommunalen Erfahrungsaustausch ein. Dr. Michael Pielen, zuständig für die Digitalisierung der Verkehrssysteme bei der Stadt Aachen, und Christoph Reitenberger, Smart-City-Manager bei der SWD Dormagen, stellten vor, wie beide Kommunen datenbasierte Mobilitätslösungen in den Alltag gebracht haben:
- Aachen mit einem Mobilitätsdashboard mit Echtzeitdaten zu Parkhäusern, ÖPNV und Ladesäulen sowie einer digitalen Parkkarte,
- Dormagen mit einem IoT-gestützten Parkraumsensorsystem und einem Parkdashboard.
Die Veröffentlichung der Podcastfolge mit mehr Informationen folgt!

Alle Events während der Workation
Wir sagen Danke und freuen uns auf nächstes Jahr!

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