Mittwoch, 20. Oktober 2021
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IoT-Sensorik im Aasee der Stadt Münster

Quelle: Stadt Münster | Abb.: Presseamt der Stadt Münster

In Münster überwachen LoRaWAN-Sensoren die Wasserqualität im Aasee, um ein erneutes Fischsterben vorzubeugen. Das Smart City-Projekt ist die Umsetzung einer Bürgeridee.

Im Hitzesommer des Jahres 2018 führten fehlende Niederschläge und konstant hohe Temperaturen zu einem Tiefpunkt des Sauerstoffgehaltes im Münsteraner Aasee und lösten letztlich ein Fischsterben aus. Im Zuge des Münsterhack, einem jährlich stattfindenden Hackathon, hat der Bürger Michael Hermes mit einem Team nach einer Lösung gesucht. Entstanden ist die Hack-a-Tonne, mit deren Hilfe eine fortlaufende Messung realisiert werden kann. Diese rund um die Uhr ermittelten Messungen zur Gewässeranalytik ergänzen analoge Messungen mit Gewässerproben zur Bestimmung der Wasserqualität im Aasee und erlauben gezielte vorbeugende Eingriffe, um ein erneutes Kippen des Ökosystems zu vermeiden.

Der Einsatz von LoRaWAN eignet sich durch die energiesparsame Datenübermittlung über Entfernungen von mehreren Kilometern. Es werden Sonden der Firma UIT GmbH mit einer Update-Rate von 15 Minuten eingesetzt. Folgende Parameter werden dabei ermittelt: Wassertemperatur, gelöster Sauerstoff, pH, Cholophyll, Cyanobakterien, SAK254, COD, BOD, TOC und Trübung.

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Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt.

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