Mittwoch, 24. Juli 2024
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5G in der digitalen Stadt – Anwendungsfälle gesucht!

In Kooperation mit unserem Partner Teltonika Network erschließen wir uns aktuell den Stellenwert von 5G in der digitalen Stadt. Dazu haben wir den Fachartikel 5G in der digitalen Stadt verfasst und sind an Ihrem Feedback interessiert.

Digitale Zwillinge als Tool für die Energiewende am 02. Juli 2024

Entdecken Sie im Webinar, wie Sie mit Hilfe digitaler Zwillinge die Herausforderungen der Energiewende meistern können. Im Zentrum der Diskussion stehen dabei Datenschutz und Datensicherheit, Anpassungen an neue rechtliche Vorgaben sowie Integration und Management von großen Datensätzen.

StartDigitale StadtSmart-City-Neuigkeiten – Juni 2024

Smart-City-Neuigkeiten – Juni 2024

1. Digitale Stadtgesellschaft

  • Zur Feier ihres 800-jährigen Jubiläums plant die Stadt Hamm eine digitale Stadtführung, welche die historischen Highlights der Stadt durch Augmented Reality und Gamification erlebbar machen soll. Interessierte sind eingeladen, an einem Wettbewerb teilzunehmen, um die bestmögliche Erzählstruktur für diese Tour zu finden, die sowohl Einheimische als auch Besucher:innen ansprechen wird.
  • Eine Gruppe von Schülern des Gymnasiums Horkesgath in Krefeld hat ein visionäres Stadtmodell namens „HorkesCity“ im Maßstab 1:87 entwickelt. Unterstützt von ihrer Mentorin haben die Schüler sieben Monate lang Bauteile mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt und verschiedene Technologien wie erneuerbare Energien und intelligente Kontrollsysteme integriert. Am Ende des Wettbewerbs „zdi-Science League“ erhielten sie den vierten Platz und Preise im Wert von 600 Euro.
  • Die Stadt Kassel hat ihren Social-Media-Auftritt um TikTok erweitert, um speziell ein jüngeres Publikum anzusprechen. Die Stadt zielt nun darauf ab, ihre Online-Präsenz durch diesen beliebten Kanal zu verstärken und gegen die Verbreitung von Falschinformationen zu kämpfen.
  • Die re:publica 2024 legte den Fokus auf die digitale, soziale und ökologische Transformation von Städten und wie Berliner:innen in diesen Prozess einbezogen werden können. Besonders wurde die Rolle innovativer Technologien und Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung hervorgehoben, um Bürgernähe und Effizienz zu steigern.
  • Die Landeshauptstadt Hannover hat ein Konzept erstellt, das die Zukunft seiner Bürgerämter u. a. durch die Einführung von Chatbots und Videosprechstunden thematisiert. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Digitalisierung voranzutreiben und die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern.
  • Trotz der zunehmenden Digitalisierung bleibt den Bürger:innen von Bayreuth die Möglichkeit erhalten, persönliche Beratungsgespräche in der Stadtverwaltung wahrzunehmen. Die Stadt arbeitet kontinuierlich an der Erweiterung ihres digitalen Angebots, beispielsweise an einem digitalen Bauantrag.
  • Das Projekt „MunichArtToGo“, unterstützt vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte, ermöglicht es den Nutzer:innen, Münchens Kunstgeschichte digital zu erkunden. Es präsentiert historische Orte und Epochen der Stadt durch Dutzende digitale Stories und setzt dabei auf historische Fotos und Texte. Die App zielt darauf ab, Kunst und Geschichte außerhalb der Institutsmauern direkt vor Ort erlebbar zu machen.

2. Digitale Mobilität und öffentlicher Raum

  • Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Fördermaßnahme „Land.OpenData“ ins Leben gerufen, um innovative Projekte zur Nutzung von Open Data in ländlichen Kommunen zu unterstützen. Diese Daten stärken die Transparenz, fördern wirtschaftliches Wachstum und ermöglichen zivilgesellschaftliche Beteiligung. Ländliche Kommunen können sich um Förderungen von bis zu 50.000 Euro bewerben.
  • In Ingolstadt läuft ein fortschrittliches Pilotprojekt, bei dem KI-gesteuerte Ampeln den Stadtverkehr sicherer und effizienter gestalten sollen. Durch den Einsatz von KI sollen Verkehrsteilnehmer:innen in Echtzeit gewarnt werden, was das Unfallrisiko senken und den Verkehrsfluss verbessern soll.
  • Der Markt für Lebensmittel-Lieferdienste konsolidiert sich, wobei einige Start-ups aufgeben und kapitalstarke Konzerne die Verluste akzeptieren, um Marktanteile zu sichern. Regionen und Standorte werden strategisch ausgewählt, um schnelle Lieferungen zu ermöglichen. Trotz der temporären Nutzung kleinerer Ladenflächen, könnten leerstehende mittlere Einzelhandelsstandorte eine neue Chance darstellen.
  • Die Stadt Kaiserslautern testet in einem Smart-City-Projekt die Nutzung von Radarsensoren zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Mittels vernetzter Sensordaten und Edge Computing wird ein digitales Bild der aktuellen Verkehrssituation erstellt, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen durch frühzeitige Warnungen vor möglichen Gefahren wie toten Winkeln oder Kollisionen, zu erhöhen.
  • In Dietzenbach hat das Projekt „Smarte Infrastruktur Straßenbeleuchtung“ begonnen, das wesentliche Fortschritte in der digitalen Transformation öffentlicher Infrastrukturen bringen soll. Durch IoT-Sensoren und die Plattform [ui!] UrbanPulse soll die Straßenbeleuchtung modernisiert und die Verkehrssteuerung verbessert werden. Das Land Hessen unterstützt dieses Projekt, dessen Ziel es ist, durch integrative Ansätze und digitale Vernetzung die städtische Infrastruktur effizienter und nachhaltiger zu gestalten. 

3. Governance und Organisatorisches

  • Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit 383.000 Euro Projekte für smarte digitale Städte und Gemeinden. Durch die Nutzung der LoRaWAN-Technologie sollen innovative und nachhaltige Lösungen geschaffen werden, die die Lebensqualität und Ressourceneffizienz verbessern. Diese Technologie ermöglicht unter anderem die intelligente Steuerung des Parkverkehrs und die automatische Bewässerung von Pflanzen.
  • Die Städte Darmstadt, Frankfurt am Main und Wiesbaden haben kürzlich ihre Vision „Smartes Rhein Main 2030“ verabschiedet. Ziel ist es, durch verstärkte Investitionen in digitale Prozesse und Automatisierung eine zukunftsfähige Verwaltung zu schaffen. Die Initiative richtet sich auf eine verbesserte digitale Infrastruktur und die Förderung der digitalen Teilhabe, um den Anforderungen der Bürger:innen gerecht zu werden und das Vertrauen in den Staat zu stärken.
  • Kommunale Wärmepläne müssen bis spätestens Mitte 2028 erstellt werden und erfordern hochwertige Daten. Der Deutscher Städtetag und PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH haben heute einen Leitfaden zur kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht, der Städten praktische Unterstützung bei der Datensammlung und -nutzung geben soll.
  • Das BMWSB hat kürzlich den Stufenplan „Smarte Städte und Regionen“ vorgestellt, dessen Ziel die Schaffung eines Rahmenwerks für die Digitalisierung der Stadt- und Regionalentwicklung ist. Der Plan wurde von unterschiedlichen staatlichen Institutionen mit Beteiligung aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erarbeitet. Perspektivisch sollen ein Kompetenzzentrum und ein Marktplatz für digitale Lösungen den Wissenstransfer und die Anwendung digitaler Technologien erleichtern.
  • Das kürzlich eröffnete Deutsche KI-Institut für Kommunen Urban KI hat seinen Aufruf auf der Suche nach kommunalen Anwendungsfällen mit viel KI-Potenzial gestartet. Weitere Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner finden Sie in diesem Artikel.

4. Digitales Krisenmanagement

  • In Solingen wird das Projekt SMARTKRIS initiiert, bei dem getestet werden soll, wie digitale Kommunikationswege die vorhandenen Warnsysteme in Krisensituationen unterstützen können. Durch eine Kooperation mit der TU Braunschweig zielt das Projekt darauf ab, ein modulares System zu entwickeln, das auch von anderen Städten genutzt werden kann, wobei für die Projektimplementierung offene Schnittstellen und Open-Source-Lösungen entscheidend sein sollen.
  • In Hamburg wurde eine vollständige Starkregengefahrenkarte veröffentlicht, die Interessierten Einsicht in potenzielle Überflutungsgefahren durch Starkregen für das gesamte Stadtgebiet bietet. Die Karte, entwickelt von HAMBURG WASSER auf Anweisung der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA), soll Bürger:innen sowie Planungsstellen helfen, sich auf zukünftige Starkregenereignisse vorzubereiten.

5. Veranstaltungen im Juli

Über Urban Digital

Dieses Portal informiert über Themen, Akteure, Projekte und Strategien rundum die digitale Stadt. Unsere Vision ist es, die Triebkraft der Digitalisierung in die Bahnen einer erstrebenswerten Stadtentwicklung zu lenken.

Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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Dimitri Ravin
Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt. Mehr Informationen und Kontaktdaten →

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