Sonntag, 21. April 2024

Einladung – Urban-Digital-Netzwerktreffen in der Metropole Ruhr am 06. Mai

Anfang Mai wird unser nächstes Netzwerktreffen im 19. Stockwerk des Essener Ruhr Towers stattfinden. Wir laden Sie als Leser:innen und Partner herzlich dazu ein, sich über wichtige inhaltlich-strategische Gedanken der digitalen Stadtentwicklung auszutauschen.

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Freie Online-Datenbank für Bürgerbeteiligungsformate

Titelbild © Fraunhofer IMW
Verfasst von: Thomas Koutalidis, Uta Pollmer

1. Energiewende und Bürgerbeteiligung

Mit der Energiewende und den Nationalen Energie- und Klimaplänen werden EU-weit ambitionierte Ziele für das Jahr 2030 gesetzt. Für Deutschland lassen sich die entsprechenden Ziele kurz wie folgt zusammenfassen: (1) die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 um mindestens 55% gegenüber 1990 gesenkt werden; (2) der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch soll auf 30% steigen und (3) die Energieeffizienz um 30% erhöht werden.¹

Ein derartiger Systemwechsel benötigt breit gefächerte Maßnahmen und Umstrukturierungen, die die ganze Gesellschaft betreffen. Für die Verwirklichung der Energiewende ist dabei nicht nur die Einbindung organisierter Interessengruppen wichtig, sondern auch die der einzelnen BürgerInnen. Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam äußerte sich dazu wie folgt: „Wer an den Bürgern vorbeiplant, riskiert zu scheitern“.² Auch die Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung bezeichnete die Bürgerbeteiligung als eine untrennbare Komponente der Energiewende.³

Über Urban Digital

Dieses Portal informiert über Themen, Akteure, Projekte und Strategien rundum die digitale Stadt. Unsere Vision ist es, die Triebkraft der Digitalisierung in die Bahnen einer erstrebenswerten Stadtentwicklung zu lenken.

Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Artikel

Das Fraunhofer-Zentrum für internationales Management und Wissensökonomie IMW entwickelt Strategien, Strukturen, Prozesse und Instrumente für den Transfer von Wissen und Technologien, das Umsetzen von Wissen in Innovation und das Verstehen und Gestalten der zugehörigen Rahmenbedingungen. Akzeptanz und Erfolg von Innovationen werden durch die partizipative Einbindung relevanter Akteure gefördert.

Zu den Anwendungsbereichen zählt unter anderem die Gestaltung der Energiewende in urbanen Räumen. Im Rahmen des Projekts SPARCS unterstützt die Gruppe Innovationsakzeptanz die teilnehmenden Städte bei der Entwicklung eines Leitfadens mit Instrumenten und Verfahren zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern sowie relevanten Interessengruppen. Als Mitglied des Leipziger Konsortiums begleitet das Fraunhofer IMW die Stadt Leipzig im Rahmen des Projekts bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Transformation des Energiesystems.

Kontakt: Uta Pollmer
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