Mittwoch, 20. Oktober 2021
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Smart City Neuigkeiten – März 2021

1. Projekte

Funktechnologien

  • Für die Verfügbarkeit von Behindertenparkplätzen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT eine neue Lösung unter Anwendung der LoRaWAN-Technologie entwickelt.
  • In Bielefeld schreiten die Stadtwerke mit dem Ausbau des LoRaWAN-Netzwerkes voran. Mittlerweile wurden 42 Gateways aufgebaut, sodass Anwendungen im Außenbereich möglich sind.
  • In der Region Südbaden baut die bnNETZE (badenova AG) ein Smart City-Reallabor auf, um unterschiedliche Use Cases auf Basis von Funktechnologien wie LoRaWAN und sigfox, zu pilotieren und die Erkenntnisse anschließend im Stadtwerkeverbund Thüga teilen zu können.

Smart City

  • Die Stadt Wolfsburg möchte eine niedrigschwellige Kommunikations-App für Senioren initiieren: ohne Chatfunktion, aber dafür mit einer erweiterten Version für die jungen Nutzer:innen am anderen Ende der Leitung.
  • In Soest soll ein digitales Lern- und Arbeitszentrum für 20 Mio Euro entstehen. An der neuen Adresse sollen die Stadtwerke, Volkshochschule und ein Digitallabor untergebracht werden.
  • Für den Ulmer Stadtteil ‚Eselsberg‘ informiert ein Citizen Dashboard über aktuelle und historische Luftdaten. Das Projekt wird von Hawa Dawa und Stadt Ulm umgesetzt.
  • Telekom begleitet den im Fichtelgebirge gelegenen Landkreis Wunsiedel bei seiner smarten Entwicklung mit Strategieerstellung, Beteiligung und Datenplattform.
  • Smart City | DB nimmt in Berlin einen Micro-Hub in Betrieb, um die Zustell- und Lagerabläufe der letzten Meile rundum den Tempelhofer Damm, CO2-freundlicher zu gestalten.
  • Die an Geschwindigkeit zunehmende Digitalisierung bedeutet für die Städte Berlin und Frankfurt/Main in puncto Rechenzentren einen Anstieg an Flächen- und Strombedarf.

Digitale Beteiligung

  • Stadt Leipzig startet ihre Smart City-Challenge, um Input aus der Stadtgesellschaft für urbane Innovationen zu sammeln. In der ersten Runde geht es konkret um einen virtuell interaktiven Stadtrundgang durch Leipzig.
  • Die ursprünglich in Spanien entwickelte Bürgerbeteiligungssoftware ‚CONSUL‘ findet zunehmend in Deutschland ihre Verbreitung – seit Neustem auch in München.
  • Über den Arnsberger Weg der Digitalisierung spricht Smart City-Manager Lars Morgenbrod im Interview. Für Beteiligungsprozesse soll die Open Source-Software ‚Adhocracy Plus‘ zum Einsatz kommen.
  • Am 25.03. eröffnete in Aachen das ‚OecherLab‚ als Ideenschmiede für Smart City-Fragen. Auf ca. 200 m² sollen Lösungsansätze für die urbanen Herausforderungen mittels digitaler Tools erprobt und entdeckt werden.

Umgang mit COVID-19

  • In Bischofsheim kann mittels der App ‚Actionbound‘ eine digitale Stadtrallye zur kultur-historischen Erkundung der Stadt, gespielt werden.
  • Mehrere Regionen in Deutschland nutzen die Smartphone-App ‘Luca‘, die den alltäglichen Umgang mit den pandemiebezogenen Regelungen sowohl für Bürger:innen als auch für Unternehmer:innen und die Kommunalverwaltung vereinfacht.
  • Digitalstadt Darmstadt zieht eine Zwischenbilanz für ihr Modellschulprojekt ‚Bildung in einer digitalen Welt‘.
  • Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales nutzt seit Neustem ein Tool, das die digitale Reservierung von Arbeitsplätzen ermöglicht.

Initiativen & Organisatorisches

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2. Veröffentlichungen

  • Neue Erkenntnisse zum Stand der Home Office-Nutzung in der öffentlichen Verwaltung publizieren PwC Deutschland und die Universität Potsdam in einer neuen Studie.
  • Das BBSR informiert in seiner Online-Publikation über digitale Tools, die sich als hilfreich für eine beteiligungsintensive Strategieentwicklung erweisen können. Neben den üblichen Videokonferenzsystemen, sind auch einige Geheimtipps dabei.
  • Fraunhofer IAO führt in seiner neu erschienenen Publikation Erfahrungen, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für ein effizientes Management kommunaler Flächen, auf.
  • An welchen Aspekten sich eine service-orientierte Beziehung mit der Stadtgesellschaft orientieren sollte, behandelt folgende Studie des Competence Center Smart Citizen.
  • Über die Nutzung von kommunalen Datensätzen hat ‚Deutscher Städtetag‘ gemeinsam mit ‚Partnerschaft Deutschland‘ eine Studie veröffentlicht, um eine Diskussion über deren Bereitstellung und Verwertung zu initiieren. Die Publikation umfasst Inputs aus deutschen Vorreiter-Kommunen.

3. Strategien

  • In NRW veröffentlicht die Bundesstadt Bonn Strategiepapiere zwecks Verwaltungsmodernisierung und Smart City und auch die Stadt Bochum beschließt ihr Smart City-Konzept.
  • Die Stadt Gera resümiert ihre in den vergangenen Wochen durchgeführten Smart City-bezogenen digitalen Themenabende mit der Stadtgesellschaft.
  • Aufbauend auf der im Jahr 2019 veröffentlichten Digitalisierungsstrategie hat der Münchener Stadtrat Anfang März ergänzende strategische Prinzipien für die digitale Stadtentwicklung beschlossen. Ebenso wurde ein Bericht zum Umsetzungsstand der Digitalisierungsbestrebungen veröffentlicht.
  • Die Stadt Dortmund beschließt ihren 102-seitigen Masterplan ‚Digitale Verwaltung – Arbeiten 4.0‘ – unter anderem mit einem Fokus auf Change-Management, hier geht es zu einem begleitenden Artikel.
  • Die Stadt Hildesheim richtet ihre Smart City-Entwicklung nach dem Konzept einer resilienten Stadtentwicklung aus. Die entsprechenden strategischen Leitlinien ‚Hildesheim digital 2030‘ wurden vom Stadtrat beschlossen.
  • Die Stadt Hennef offenbart ihre Digitalisierungspläne in einem ganzheitlichen Konzept, das die Kooperation mit öffentlichen & privaten IT-Unternehmen sowie der Stadtgesellschaft betont.

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Beitrag

Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt.

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