Freitag, 17. September 2021
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Smart City Neuigkeiten – Juli 2021

1. Projekte

Stadtentwicklung

  • Stadt Ulm gestaltet eine ehemalige Parkfläche in eine Mobilitätsstation um. In diesem Reallabor werden umweltfreundliche Mobilitätsangebote räumlich gebündelt bereitgestellt und Informationen über das Nutzer:inverhalten für den weiteren Ausbau eines umweltfreundlichen Mobilitätskonzeptes, gesammelt. Mehr>
  • In Beckum wurde das erste Wohnhaus Deutschlands eingeweiht, das mittels additiver Fertigung gedruckt wurde. Es hat eine Fläche von 160 qm und der Bau wurde mit 200.000 € vom Land NRW gefördert. Mehr>
  • In der Metropolregion Rhein-Neckar wurde das BMVI-geförderte Forschungsprojekt ‚xDataToGo‘ abgeschlossen, das die Erprobung eines intelligenten Verkehrsmanagements zum Ziel hatte und dazu Lösungsansätze für Data Governance-Herausforderungen entwickelte. Mehr>
  • Digitale Bürgerbeteiligungsverfahren, KI-gestützte Erfassung von Straßenschäden, digitales Baumkataster und Social-Media-Weiterbildungen für Verwaltungsmitarbeiter:innen – ein Statusbericht zur kommunalen Digitalisierung aus Hockenheim. Mehr>

Digitale Stadtverwaltung

  • Bundesstadt Bonn veröffentlicht ihr digitales Stadtmodell mit unter anderem folgenden Funktionen: Linien- und Flächenmessungen, Filmklappen-Funktion, Schrägluftbilder, Ansicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mehr>
  • Um die Koordination von Nachfrage und Angebot von Public Open Data zu verbessern, hat die Stadt München gemeinsam mit der TU München eine Plattform initiiert, auf welcher Anfragen für gewünschte Datensätze gestellt werden können. Mehr>

Sensorik & LoRaWAN-Netzwerke

  • Eine Update aus dem Soester Bürgerwolke-Projekt: Über das öffentlich zugängliche Dashboard können nun die aktuellen, mittels LoRaWAN übermittelten Stadtklimadaten, online abgerufen werden. Das Dashboard wurde mit Grafana umgesetzt. Dashboard>
  • Stadt Maintal möchte mit ihrem LoRaWAN-Netzwerk die intelligente Vernetzung von städtischen Gebäuden vorantreiben. Probeweise werden dazu im Rathaus, einer Kita und einem Bürgerhaus die Luftfeuchtigkeit gemessen, um evtl. Wasserschäden zu detektieren. Mehr>
  • In Eschborn wurden 330 Sensoren auf Park+Ride Parkplätzen verbaut, um u.a. Pendler:innen nach Frankfurt über die CityPilot-App Echtzeitinformationen über die Parkraumbelegung bereitstellen zu können. Mehr>
  • Im Wuppertaler Westen wurden 224 Straßenlaternen für eine bessere Ausleuchtung von Gefahrenzonen digitalisiert . Auch die Datenerfassung von Temperatur, Luftqualität und Lärmbelastung wird dadurch ermöglicht. Mehr>
  • In Rüsselsheim wurde das Projekt ‚Quartier der Zukunft‘, das als Reallabor für 13 digitale Services im Stadtwerke-Bereich umgesetzt wurde, kürzlich beendet. Mehr>

Governance / Organisatorisches

  • In Bayern startet die Initiative ‚Digital Verein(t)‘, die Vereine beim Erwerb von Digitalkompetenzen unterstützen soll. An 21 Standorten in ganz Bayern sollen folgende Kompetenzen erworben werden: Schutz von Vereinsdaten, die Gestaltung der Vereinshomepage, der Austausch über Messenger und soziale Medien, Nutzung von Videokonferenzen, Wikis und Webinaren. Mehr>
  • Stadt Augsburg ruft einen Digitalrat ins Leben. Das neue Gremium soll die digitale Transformation der Stadt vorantreiben. Mehr>
  • Das BMI und die KfW haben die Auswahl der nächsten 28 Modellprojekte Smart Cities bekannt gegeben. Auf diesen Förderaufruf mit einem Volumen von 300 Millionen Euro hatten sich zuvor 94 Städte, Kreise, Gemeinden und interkommunale Kooperationen in Deutschland beworben. Mehr>
  • Technologiestiftung Berlin initiiert ein Forschungsprojekt, das sich mit der Auswertung von Mobilitätsdaten aus der Perspektive der Privatsphäre befassen wird. Welche privaten/öffentlichen Stakeholder dürfen Bewegungsdaten in der Smart City wie nutzen? Mehr>
  • 10 Kommunen des bayernweiten Ideenwettbewerbs ‚Kommunal? Digital!‘ werden in den kommenden 3 Jahren in ihren Projekten mit bis zu 500 T Euro unterstützt. Die Anwendungsfälle reichen von digitalem Klimamanagement bis zu einer Energiemanagement-Plattform. Mehr>
  • Stadt München eröffnet in Zusammenarbeit mit Universitäten und Unternehmen den Inkubator ‘Munich Urban Colab’, um ein Ökosystem für Smart City-relevante Initiativen und Start-ups zu schaffen. Mehr>

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2. Strategien

  • Das Amt für Digitalisierung und Informationstechnik der Stadt Erlangen verabschiedet sein 28-seitiges Konzept, um die strategischen Überlegungen für die Digitalisierung der Stadtverwaltung zu bündeln. Ansicht>
  • Das Land Berlin hat am 6. Juli 2021 den strategischen Rahmen für die sich in Erstellung befindliche Smart City-Strategie, beschlossen. Ansicht>
  • Am 1. Juli 2021 hat der Rat der Stadt Gütersloh die Digitale Agenda einstimmig verabschiedet und damit eine verbindliche Grundlage für die integrierte und nachhaltige digitale Stadtentwicklung geschaffen. Ansicht>

3. Akteure

Wir begrüßen die Smart City-Akteure EDAG Group, Spot AR und XignSys im Urban Digital-Netzwerk und stellen sie mit einem Kurzprofil vor. Wenn auch Sie an einer Medienpartnerschaft interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.

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Wir freuen uns darüber, in Zukunft mehr über ihre Erfahrungen, Projekte und Tools der EDAG Group im Smart City-Bereich zu erfahren. EDAG übernimmt als innovativer Partner der Mobilitätsbranche für Kommunen und Städte in Europa Verantwortung für die Konzeption und Implementierung von maßgeschneiderten, einzelnen Services bis hin zu ganzheitlichen Smart City-Plattformen.

Die EDAG Group wurde 1969 gegründet und ist ein global agierendes Unternehmen mit 60 Standorten in 19 verschiedenen Ländern, rund 8000 Mitarbeiter:innen weltweit und einem Jahresumsatz von 650 Mio. EUR.

Wir begrüßen SpotAR als neuen Akteur in unserem Netzwerk! Das in Soest ansässige Start-up SWCode spezialisiert sich mit SpotAR auf die Digitalisierung von Stadtrundführungen.

Mittels Augmented Reality wird die Geschichte eines Ortes zum Leben erweckt, in dem über Smartphones für Bewohner:innen und Besucher:innen immersive Erlebnisse geschaffen werden. Wie diese Erlebnisse aussehen können, lässt sich in diesem Video für das mittelalterliche Soest bewundern. Wir freuen uns auf weitere Umsetzungen, die das Erleben des öffentlichen Raumes auch in anderen Städten interaktiv und erkenntnisreich gestalten werden.

Mit ihren rund 30 Beschäftigten an ihrem Sitz direkt im Kreativquartier der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen arbeitet die XignSys GmbH an ihrem Ziel, die passwortlose Authentifizierung zum neuen Standard in der Smart City zu entwickeln.

Im umfassenden Bereich von Smart City-Anwendungen bietet die XignSys GmbH mit der Smartphone- oder FIDO2 basierten, passwortlosen Authentifizierungssoftware eine kurzfristig integrierbare Schlüsseltechnologie, mittels der die verschiedensten Segmente, wie etwa Bildung, Umwelt, Mobilität usw. ganzheitlich initiiert werden können.

4. Studien & Medien

  • Die Stadt Bamberg hat eine Online-Veranstaltung zum Thema Open Source in der Verwaltung organisiert und den inhaltlichen Teil der Veranstaltung aufgezeichnet. Ansicht>
  • Das Fraunhofer FOKUS veröffentlicht eine Studie, die sich mit 58 urbanen Plattformen als Dreh- und Angelpunkte von Smart City-Entwicklungen beschäftigt. Mehr>
  • Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. veröffentlicht eine Studie, die sich mit Marktpotenzialen in Smart Cities auseinandersetzt. Die Segmente Digitale Bildung, Transport & Logistik und Gebäudeautomatisierung sind in dieser als jene mit den größten zu erwartenden Umsätzen, bewertet. Mehr>
  • Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, was Automated Valet Parking (AVP) ist und welche Typen es davon gibt, hören Sie gerne in diese Podcastfolge hinein. In dieser sprechen Alexander Süssemilch und Judith Schultze über die Erkenntnisse aus einem vierjährigen Forschungsprojekt dazu.

5. Anstehende Veranstaltungen

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Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Beitrag

Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt.

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