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Smart City als Konzept

Auf der Suche nach zukunftsweisenden Konzepten für die Stadt von morgen münden gegenwärtige Diskussionen häufig in die Entwicklung von Smart Cities. Entsprechend befassen sich Stadtentwickler*innen weltweit mit dem sinnvollen Einsatz smarter Technologien im urbanen Kontext und erarbeiten dafür Konzepte, um die Lebensqualität in unseren Städten zu steigern.

1. Antwort auf die Digitalisierung der Stadt

Die Anwendung und der Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wird derzeit in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen thematisiert. Oftmals mit dem Megatrend der Digitalisierung eingeleitet, erklingen im Einzelnen technische Entwicklungen wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, virtuelle Realitäten, Sensorik und Big Data, die unsere Lebens- und Arbeitswelten verändern. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen wirken sich auch zunehmend auf das Stadtleben aus.¹

Ein eindrückliches Beispiel für den Einfluss digitaler Technologien auf das Stadtleben ist die Aktion des Berliner Künstlers Simon Weckert, der mit einem Handkarren und 99 Smartphones einen Stau für Google Maps simulierte, obwohl die Straße weitgehend frei von Autos war: FAZ-Artikel, Bildquelle.

Als Reaktion auf die Auswirkungen von smarten Technologien auf die Gesellschaft und das städtische Zusammenleben, hat das Konzept einer „Smart City“ an Popularität gewonnen. Das Konzept nimmt seinen Ursprung in der IKT-Branche, denn Technologiekonzerne arbeiten seit den 2000er Jahren sukzessive daran, das Smart City-Konzept als die Zukunftsvision für die optimale und ressourcenschonende Entwicklung von Städten in Politik, Verwaltung und Forschung zu platzieren.² Bis heute existiert keine eindeutige, allgemein anerkannte Definition einer Smart City, es handelt sich allerdings im Kern fast immer um die Anwendung von smarten Technologien für die Optimierung und Lösung städtischer Prozesse und Problemlagen.³

In Abhängigkeit des jeweiligen Akteurs und seiner Umsetzungslogik wird das Konzept jeweils modifiziert und an die eigenen thematischen Schwerpunktsetzungen wie Mobilität, Energieversorgung, Sicherheit, Verwaltungsmodernisierung oder andere Themen der Stadtentwicklung angepasst.

Smart City als Nachhaltigkeitskonzept Smart City als SicherheitskonzeptSmart City für mehr Lebensqualität
Bildquelle
Masdar City ist eine Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die komplett neu geschaffen werden soll. Mittels intelligenter Technologien soll diese Smart City klimaneutral und energieautark sein. Dieses Smart City-Konzept setzt seinen inhaltlichen Fokus auf Ressourceneffizienz und ökologische Nachhaltigkeit.⁴
Weitere Beispiele sind Südkoreas Hauptstadt Seoul oder die US-amerikanische Stadt Carson City, in denen mittels der Netzwerktechnologie LoRaWAN die Ver- und Entsorgungswirtschaft effizienter gestaltet wird → siehe dazu Artikel über LoRaWAN (2020)
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Rio de Janeiro baute m. H. von IBM als Vorbereitung für die Fußball-Weltmeisterschaft (2014) und die Olympischen Sommerspiele (2016) ein Big Data Center für besseres Sicherheits- und Krisenmanagement auf. Ziel war u.a. der effektivere Einsatz von Rettungsdiensten zur Gewährleistung einer höheren Sicherheit und zudem sollte bei potenzieller Überschwemmung die Bevölkerung in den Favelas durch Frühwarnsysteme schneller geschützt werden können.⁵
siehe auch: Erklärungsvideo von IBM (2013)
Bild: obs/ZDF/Mirella Pappalardo
Das ehemalige Frachthafenquartier Ka-lasatama, gelegen in der finnischen Hauptstadt Helsinki, setzt den Akzent darauf, unangenehme Facetten des Stadtlebens wie lange Verkehrswege und schlechte Luftqualität auf smarte Weise einzudämpfen. Die Lebensqualität soll bspw. dadurch gesteigert werden, dass der effizient organisierte Alltag allen Bewohnern täglich eine Stunde an Freizeit schenkt.⁶

International haben in den letzten Jahren zahlreiche Städte mittels eigener Strategien Bekenntnisse dazu abgelegt, dass sie sich zu einer Smart City entwickeln werden.⁷ Laut einer Roland Berger-Studie aus dem Jahr 2019 haben weltweit 153 Städte offiziell eine Smart City-Strategie verabschiedet.⁸ Auch in Deutschland scheint Smart City die zentrale Umgangsform mit dem zunehmenden Einfluss und der zunehmenden Anwendung von smarten Technologien im urbanen Kontext zu sein – wie es bspw. das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in seinem Förderaufruf zum Ausdruck bringt:

„Die Digitalisierung prägt mehr und mehr das Leben und die Struktur von Städten und Gemeinden. Deshalb hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, „Modellprojekte Smart Cities“ zu fördern, in denen beispielhaft für deutsche Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden sollen.“

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, 2019, S. 3

Städte werden offenbar zusehends durch Produkte und Akteure der IKT-Branche beeinflusst, so dass deutschlandweit Stadtregierungen auf diese Veränderungen reagieren. Sie entwickeln eigene Smart City-Konzepte, um bei diesen Entwicklungen eine proaktive Rolle einzunehmen. Die Smart City-Verständnisse variieren hierbei. Der Stadt- und Regionalforscher Rudolf Giffinger schlägt eine Zweiteilung bestehender Smart City-Verständnisse in das von Technologie dominierte Verständnis und das integrative Verständnis vor.⁹

2. Technologieorientiertes Smart City-Konzept

Das erste Verständnis verfolgt eine technologiezentrierte Stadtentwicklung, die in der Anwendung von smarten Technologien einen Zugewinn an Effizienz, Optimierung und Kontrolle über die Stadt und insbesondere ihre Infrastruktursysteme, sieht.¹⁰ Chronologisch gesehen ist dieses Smart City-Verständnis zuerst entstanden und lässt sich auf die Triebkraft der Technologiekonzerne als „Erfinder“ des Smart City-Begriffs zurückführen.¹¹

Die Bestrebungen und Handlungen dieses Verständnisses ordnen sich ökonomischen Leitmaximen unter: zum einen gilt es Ressourcen für die Bereitstellung stadtrelevanter Dienstleistungen und Infrastruktur möglichst effizient zu nutzen und zum anderen soll möglichst viel Wertschöpfung, das bedeutet Wirtschaftswachstum mit Hilfe von smarten Technologien im urbanen Kontext generiert werden. Vorangetrieben von Unternehmen aus der IKT-Branche verwundert es kaum, dass der Erfolg oder Misserfolg dieser Bestrebungen aus dem ökonomischen Kalkül heraus bewertet wird.¹² Vorbestimmt durch ihren Wesenscharakter müssen Unternehmen ihre Handlungen anhand dem Prinzip der Gewinnmaximierung ausrichten und erst darauf aufbauend den Maximierung des gesellschaftlichen Nutzens in Betracht ziehen können.

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Im Einzelnen entspringen diesem Smart City-Verständnis Anwendungsfälle wie bspw. das in der niederländischen Gemeinde Heerhugowaard umgesetzte Smart Energy Leuchtturmprojekt „EnergieKoplopers“. In einem Konsortium stattete die Gemeinde gemeinsam mit dem niederländischen Gas- und Stromnetzbetreiber Alliander, den amerikanischen Technologiekonzernen Microsoft und IBM sowie einigen weiteren technischen Dienstleistern, 200 Haushalte mit smarter Energieinfrastruktur aus. Das durch erneuerbare Energien lokal produzierte Stromangebot kann nun deutlich effizienter und genauer auf die Stromnachfrage der einzelnen Haushalte eingehen. Alle Elemente des lokalen Energienetzwerks sind über eine Plattform digital miteinander vernetzt und werden über diese Cloud verwaltet. Dies verschafft dem Quartier Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und wirkt dem großen Nachteil erneuerbarer Energien, der mangelnden Netzstabilität, entgegen.¹³ Dadurch werden die damit zusammenhängenden kostspieligen Einkäufe an der Strombörse minimiert. Außerdem erweitert sich der Akteurenkreis um mehrere Stakeholder und erleichtert die Gemeinde in Ihrer (finanziellen) Verantwortung, die Stromversorgung zu organisieren.

Ein typischer Smart City-Anwendungsfall, der die datenbasierte Wertschöpfung zu initiieren versucht, ist das Open Data Portal der Stadt Duisburg. Unter opendata-duisburg.de bietet die Stadt seit März 2019 offene Datensätze an. In einer Präsentation der Stadt Duisburg zu ihren Smart City-Plänen heißt es, der Zweck dieses Portals sei neben Transparenz, auch die Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes für Startups und Wirtschaftsakteure im Allgemeinen.¹⁴ Das BBSR benennt die Bereitstellung lokaler Datenbestände sogar als möglichen Produktionsfaktor neben Boden, Arbeit und Kapital und kategorisiert dies ebenfalls als wirtschaftsfördernde Maßnahme.¹⁵ Weitere Open-Data Portale von deutschen Städten:

Die beiden beschriebenen Anwendungsfälle stehen stellvertretend für viele technologieorientierte Smart City-Projekte. Mittels IKT werden einerseits städtische Infrastruktursysteme effizienter, resilienter und in Teilen auch umweltfreundlicher gestaltet und andererseits Grundlagen für datenbasierte Geschäftsmodelle neu entstehender Wirtschaftssubjekte geschaffen.¹⁶ Die Pilotprojekte der smarten Infrastrukturausstattung werden wie im Falle der Gemeinde Heerhugowaard in besser gestellten Gegenden umgesetzt und auch für die neuen datenbasierten Geschäftsmodelle bedarf es hochqualifizierter IT-Fachkräfte. Im Übrigen lässt sich das Zusammenspiel von beidem im Dubliner „Smart Docklands District“ beobachten, dessen Zielgruppe sich auf technologieaffine und einkommensstarke Smart Citizens eingrenzen lässt.¹⁷

Im Umkehrschluss bedeutet dies: aus diesen und ähnlichen Projekten ergibt sich kein unmittelbarer – und vor allem kein von Vornherein beabsichtigter – Mehrwert für sozial benachteiligte Stadtquartiere bzw. Bevölkerungsgruppen, was den Ansprüchen integrierter und sozialer Stadtentwicklung entsprechen würde. Technologieorientierte Smart City-Umsetzungen sind demnach aus wirtschaftlicher und klimafreundlicher Perspektive tendenziell sinnvoll. Für die Berücksichtigung sozialer Aspekte der Stadtentwicklung bedürfen die technischen Lösungsanbieter allerdings die Kooperation mit weiteren Akteuren, da Unternehmen bedingt durch ihren Wesenscharakter, primär nach ökonomischen Triebkräften agieren müssen.

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3. Integratives Smart City-Konzept

Das zweite Smart City-Verständnis definiert Giffinger als „am städtischen Kontext orientierte und Evidenz-basierte Verständnis von Smart City“.¹⁸ Durch die integrative Herangehensweise treten die lokalen Erfordernisse der einzelnen Stadt in den Vordergrund und es gewinnen solche Innovationen an Bedeutung, welche an diese Erfordernisse appellieren. Das wiederum impliziert neben technologischen auch soziale oder organisatorische Innovationen. Nach dem Evidenz-basierten Verständnis gilt es zuallererst die lokalen Herausforderungen zu ergründen, um sie anschließend mit der passenden Herangehensweise gezielt anzupeilen. Das kann die soziale Inklusion lokaler Gruppen ebenso wie technische Neuerungen der Energieversorgung oder auch neue Mobilitätskonzepte bedeuten.¹⁹

Im Rahmen des zweiten Smart City-Verständnisses ist die Berücksichtigung sozialer Aspekte der Stadtentwicklung deutlich wahrscheinlicher. Tatsächlich entspringen diesem Verständnis auch Initiativen und Projekte, die bspw. Partizipation in stadtpolitischen Willensbildungsprozessen, soziale Inklusion, Stärkung von Sozialkapital und Sicherung von leistbarem Wohnraum in der Stadtentwicklung positionieren bzw. forcieren.

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Die Stadt Wien fungiert mit ihrer Smart City-Rahmenstrategie als prominentes Referenzbeispiel für ein ganzheitliches Verständnis von Smart City.²⁰ In ihrer Smart City-Rahmenstrategie definiert die Stadt Wien ihr eigenes Smart City-Verständnis bewusst ganzheitlich:

“Smart City Wien bezeichnet die Entwicklung einer Stadt, die die Themen Energie, Mobilität, Gebäude und Infrastruktur prioritär und miteinander verknüpft vorantreibt. Dabei gelten folgende Prämissen: Radikale Ressourcenschonung; hohe, sozial ausgewogene Lebensqualität und Entwicklung und produktiver Einsatz von Innovationen/neuen Technologien.“ […]“

Magistrat der Stadt Wien, 2014, S. 30

Dementsprechend wird auf der Smart City-Webseite der Stadt Wien bspw. die Arbeit der Wiener Tafel gelistet.  Der spendenfinanzierte Verein stärkt sukzessive die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure der Wiener Stadtgesellschaft, um den Überfluss an Lebensmitteln an Bedürftige zu verteilen. Insgesamt werden Lebensmittel an 117 Sozialeinrichtungen im Wiener Großraum kostenlos verteilt. Grundlage für diese Verteilung ist eine Kooperation zwischen Handel, Industrie, Wissenschaft, Politik, Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft, die in mehreren Teilprojekten gezielt gefördert wird.²¹

Weiterhin ist die Social City Wien, eine Plattform für gesellschaftliche und soziale Innovation, als Smart City Projekt aufgeführt. Ziel der Plattform ist es, die soziale Szene Wiens besser zu vernetzen und einen Nährboden für Projekte im Bereich des sozialen Engagements zu schaffen. Im Rahmen des Teilformates „Stadtmenschen“ durchlaufen ehrenamtliche Bürger*innen einen Kurzlehrgang zu den sozialen Angeboten der Stadt Wien. Anschließend sind sie in der Lage, in einer wöchentlichen Sprechstunde den Hilfesuchenden an sechs Standorten der Stadt eine Erstanlaufstelle für soziale Beratung zu bieten. In der Sprechstunde geben die Ehrenamtlichen kostenlose Auskunft über Wiener Behörden, Vereine oder Organisationen, die bei Anliegen aus den Bereichen Wohnen, Bildung, Armut, Finanzielles, Familie, Arbeitslosigkeit, Asyl, Pflege u.a. weiterhelfen können.²²

Formate der Social City Wien, der städtischen Plattform für gesellschaftliche Innovation

In diesem Fall stehen beide Anwendungsfälle stellvertretend für ein Smart City-Verständnis, das auf Partizipation von Bürger*innen und eine Beteiligung von möglichst vielen Akteuren der Stadtentwicklung ausgerichtet ist. Dies erweist sich als eine förderliche Umgebung für soziale Stadtentwicklung, deren Umsetzungserfahrungen zeigen, dass es zwar schwierig, aber sinnvoll ist, „Strukturen vor einer Dominanz von Einzelakteuren zu bewahren und Angebote niedrigschwellig genug für eine breite Beteiligung  zu organisieren“.²³

Die Möglichkeit der Beteiligung am Stadtgeschehen bzw. an der Stadtpolitik spielt vor dem historischen Hintergrund der europäischen Stadtentwicklung eine bedeutende Rolle und kennzeichnet ganz wesentlich die Stadt. Nach Max Weber beinhaltet die europäische Stadt als Ort der Emanzipation „das Versprechen, als Städter sich aus beengten politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnissen befreien zu können“.²⁴ Diese Möglichkeit erfüllt das technologiezentrierte Verständnis einer Smart City nicht, da es Stadtbewohner*innen nicht als politische Subjekte wahrnimmt. Selbst wenn von diesem Verständnis getragene Smart City-Initiativen sich als „citizen-centric“ labeln, so deklassieren sie in Wahrheit Bürger*innen in ihrer Mündigkeit zu Kunden bzw. Datenproduzenten, die lediglich zur Optimierung der technischen Systeme in ihrer Meinung gefragt sind.²⁵

Quellen

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Dimitri Ravin
Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Intiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Neben seinem Studium der Stadtplanung, ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Zuletzt untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war davor als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt. Kontakt: info [at] urban-digital [.] de

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