Die FABRIK19 AG aus Gießen sucht Verstärkung im Smart-City-Vertrieb. Als Sales Manager Smart City (ab 30 Stunden pro Woche, befristet auf ein Jahr mit Option auf Verlängerung) gewinnt man Städte und Gemeinden für die White-Label-App FRED und weitere digitale Lösungen und begleitet sie vom ersten Gespräch bis zum Abschluss.
Wir haben Sabine Köhler-Lindig, Head of Product Smart City bei FABRIK19, kurz gefragt, was die Stelle ausmacht und wen FABRIK19 sucht.
Sabine Köhler-Lindig
Head of Product Smart City, FABRIK19 AG
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Warum verstärkt ihr gerade jetzt den Vertrieb für Städte und Gemeinden, und welche Rolle spielt FRED dabei?
Sabine Köhler-Lindig: Wir verstärken den Vertrieb für Städte und Gemeinden gerade jetzt, weil der Bedarf an einfacher, mobiler Bürgerkommunikation deutlich steigt. Natürlich spielt dabei auch FRED eine Rolle. FRED ermöglicht es Kommunen erstmals, eine professionelle eigene App schnell, individuell und ohne große Vorinvestition umzusetzen.
Kommunen gehen oft davon aus, dass für die Einführung einer App ein langwieriges, großes Projekt auf die Beine gestellt werden muss. Das ist dank unserer Technologie nicht der Fall und genau das muss ein neuer Kollege oder eine neue Kollegin den Mitarbeitern in den Verwaltungen näher bringen.
Was ist beim Vertrieb an Kommunen anders als bei Unternehmen, etwa bei Entscheidungswegen und Beschaffung?
Sabine Köhler-Lindig: Beim Vertrieb an Kommunen sind Entscheidungswege länger, stärker formalisiert und an Haushalts- sowie Vergaberecht gebunden. Bei Unternehmen entscheidet häufig eine kleine Gruppe schnell über Nutzen und Preis.
Bei Kommunen müssen Fachbereich, Kämmerei, IT, Datenschutz, Vergabestelle und politische Gremien den Weg mittragen. Die Vertriebszyklen dauern entsprechend länger, auch wenn FRED so kosteneffizient ist, dass es eigentlich keine großen Diskussionen geben dürfte.
Wie sieht die Arbeit im Alltag aus, von der ersten Ansprache über Demos und Webinare bis zum Vertragsabschluss?
Sabine Köhler-Lindig: Die Arbeit beginnt nie mit dem Produkt, sondern mit dem Zuhören. Wir sprechen mit den Kommunen darüber, wo es im Alltag hakt:
- Wie erreichen wir die Bürgerinnen und Bürger?
- Wie entlasten wir die Verwaltung?
- Welche Informationen, Services und Prozesse sollen digital besser funktionieren?
Darauf aufbauend zeigen wir in Demos und Webinaren, wie unsere Lösungen konkret helfen können. Immer mit Blick auf Verwaltung und Bürgerschaft. Denn wir verkaufen unsere Apps nicht um des Verkaufens willen, sondern weil wir an den Mehrwert glauben: mehr Transparenz, einfachere Zugänge und mehr Lebensqualität vor Ort.
Die Anforderungen sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich, aber die Grundmuster sind oft sehr ähnlich. Unsere Aufgabe ist es, daraus die passende Lösung zu entwickeln – vom ersten Gespräch über die gemeinsame Konfiguration bis zu einem erfolgreichen Start und einem verlässlichen Betrieb.
Wen sucht ihr? Braucht man Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, oder kann man das bei euch lernen?
Sabine Köhler-Lindig: Wir suchen Menschen mit Freude an Kommunikation, Neugier und der Fähigkeit, gut zuzuhören. Erfahrung mit Kommunen oder öffentlichen Auftraggebern ist ein Plus, aber kein Muss.
Das Wesentliche können wir bei uns vermitteln. Wichtiger als ein bestimmtes Vorwissen ist uns die Haltung: jemand, der digitale Lösungen nicht einfach verkaufen, sondern gemeinsam mit Kommunen einen echten Mehrwert entwickeln möchte.
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