Mittwoch, 19. Juni 2024
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Online-Austausch Generative KI im kommunalen Einsatz am 21. Juni 2024

In der 19. Ausgabe unserer Austauschreihe Smart City, aber mit Strategie befassen wir uns mit den Einsatzszenarien von Generativer KI im kommunalen Kontext.

Digitale Zwillinge als Tool für die Energiewende am 02. Juli 2024

Entdecken Sie im Webinar, wie Sie mit Hilfe digitaler Zwillinge die Herausforderungen der Energiewende meistern können. Im Zentrum der Diskussion stehen dabei Datenschutz und Datensicherheit, Anpassungen an neue rechtliche Vorgaben sowie Integration und Management von großen Datensätzen.

StartÖffentlicher RaumIoT-Frühwarnsystem für Starkregen-Ereignisse

IoT-Frühwarnsystem für Starkregen-Ereignisse

Immer wieder werden durch Starkregen-Ereignisse große Schäden angerichtet. Und das, obwohl viel in den vorbeugenden Hochwasserschutz investiert wurde und z.B. auch an besseren Vorhersagemodellen durch KI gearbeitet wird (z.B. Deep Rain Projekt). Da Starkregen-Ereignisse häufig kleinräumiger Natur sind, hängt die Vorhersagequalität allerdings von vielen lokalen Faktoren ab, wie z.B. in ländlichen Räumen dem jeweils aktuellen Zustand der Vegetation und Bodenbeschaffenheit der umgebenden Flächen als Niederschlagsspeicher (s.a. Positionspapier KBU).

1. Stand der Technik

Als Starkregen gelten laut dem Deutschem Wetterdienst (DWD) Niederschlagsmengen von mehr als 25 Liter/qm innerhalb einer Stunde. Diese Extremniederschläge zeichnen sich zusätzlich durch ihr lokal begrenztes sowie seltenes Auftreten aus. Für die durch Starkregen gefährdete Gebiete werden von den zuständigen Kommunen in der Regel Gefahrenkarten und Risikokarten mit drei verschiedenen Eintrittswahrscheinlichkeiten erstellt.

Die amtlichen (Unwetter)Warnungen, also Vorhersagen bis zu 2 Stunden im Voraus, erfolgen hauptsächlich durch Methoden der Fernerkundung durch Auswertung von Wetterradar- und Satellitenbildern und dem Einsatz numerischer Wettervorhersagemodellen (NWV-Modelle). So hat beispielsweise das vom DWD genutzte Regionalmodell COSMO-D2 eine horizontale Auflösung von 2,2 km.

Darüber hinaus sind bereits vereinzelt vernetzte Sensorsysteme und simulationsbasierte Alarmsysteme für die Prognose und Warnung vor Extremwasserereignissen im Einsatz. Anders als bei tagelangen Regenfällen, die allmählich zu Hochwasser führen, ist die Vorlaufzeit bei plötzlich und lokal begrenzt auftretenden Starkregen extrem kurz.

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Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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Lemgo Digital
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Das Fraunhofer IOSB-INA betreibt seit Mai 2018 das IoT-Reallabor Lemgo Digital als offene Innovationsplattform für die digitale Transformation von Mittelstädten.

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