Mittwoch, 20. Oktober 2021
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FutureFleet: Digitale Lösungen für nachhaltige Unternehmensmobilität

Neue Anforderungen, neue Gesetze: Unternehmen sind zunehmend aufgefordert, einen Beitrag zur Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Mit einem Anteil von ca. 27 % an jährlichen Treibhausgas-Emissionen hat der Transportsektor einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtemissionen Europas.¹ Nachhaltige betriebliche Mobilität hat das Potential diesen Faktor zu reduzieren.

Das Berliner Unternehmen inno2grid hat sich als Ende-zu-Ende Lösungsanbieter darauf spezialisiert, mit eigens entwickelten digitalen Lösungen Enabler einer zukunftsfähigen Mobilitäts- und Energiewende zu sein.

Abb. 1 – Egal ob Laden zu Hause, am Arbeitsplatz oder öffentlich – FutureFleet macht Flottenelektrifizierung einfach, effizient und nutzerfreundlich. © inno2grid GmbH.

1. Hintergrund in Energie und Mobilitätswende

Treiber Nachhaltigkeit

Laut ICCT (International Council on Clean Transportation) ist es nötig, direkte Emissionen von Verkehrsmitteln sowie Emissionen, die in der Erzeugung von Kraftstoffen und Elektrizität entstehen, bis 2050 radikal zu reduzieren, um das Ziel der Begrenzung einer Erderwärmung um höchstens 1,5 °C zu erreichen.²

Ziele, die zur Verringerung der Treibhausgasemissionen führen, werden international, sowie national von politischen EntscheidungsträgerInnen in Form von neuen Gesetzen wie dem Lieferkettengesetz, dem EU Green Deal und der CSR Berichterstattungspflicht umgesetzt. Wer nicht direkt von den Gesetzen tangiert ist, wird durch Interessen von StakeholderInnen aufgefordert, den eigenen Status Quo zu hinterfragen. Ein sichtbares Beispiel für das Nachhaltigkeitsengagement eines Unternehmens ist häufig der eigene Fuhrpark. Dieser besteht herkömmlicherweise aus großen Verbrenner-Limousinen verschiedener Premiumhersteller oder Diesel-Transportern. Um nach außen und innen die Nachhaltigkeit glaubhaft vorzuleben, widmen sich Unternehmen daher immer kohärenter der betrieblichen Mobilität.

Systemische nachhaltige Mobilität

Um systemischen Nachhaltigkeitsstrategien gerecht zu werden, in denen nicht ein Ziel das andere kannibalisiert, sollten zukunftsfähige Mobilitätskonzepte Fragen der Suffizienz, Effizienz und Konsistenz beantworten können.

Mit Blick auf Suffizienz- und Konsistenzziele hilft die Digitalisierung dabei, vormals besitzorientierte Mobilität zu einer nutzenorientierten Mobilität zu transformieren. Dies äußert sich unter anderem in dem Erstarken von Sharing-Modellen, dem stetig wachsenden Angebot an Mobilitätsleistungen und der sich immer weiter vernetzenden intermodalen Mobilität. Auch Unternehmen haben dies erkannt und befassen sich zunehmend mit Mobilitätsbudgets, die den MitarbeiterInnen Alternativen zum klassischen Dienstwagen aufzeigen.

Entkopplung von BIP und Verkehrsemissionen

Obwohl relative Emissionen von Fahrzeugen in den vergangenen Jahrzenten abgenommen haben, sind die absoluten Emissionswerte aufgrund des steigenden Verkehrs signifikant gestiegen, da wachsender Wohlstand den Anstieg an motorisiertem Individual- sowie Logistikverkehr fördert.³ Es braucht daher Effizienzstrategien und nachhaltige Antriebstechnologien, um Verkehrsemissionen vom BIP-Wachstum zu entkoppeln. Unter diversen Energie- und MobilitätsexpertInnen ist Elektromobilität dabei die präferierte Option.

Allerdings verläuft die bisherige Transformation zu einer elektrisch getriebenen Massenmobilität deutlich zu langsam. Nach aktuellen Schätzungen beträgt der globale Anteil an Elektrofahrzeugen 2030 noch immer unter 10%.⁴ Es gilt also, den Markt zu beschleunigen, um schneller mehr Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen.  

Hebel der Flottenmobilität

Ein wichtiger Hebel, um Elektrofahrzeuge für breitere Massen zur Verfügung zu stellen, ist die Elektrifizierung von betrieblichen Flotten. Der Grund ist naheliegend: Neufahrzeuge werden meist zunächst von Unternehmen geleast, bevor sie als Gebrauchtwagen dem After-Market zum vergünstigten Preis Dritten zur Verfügung stehen. Allein 2020 fielen mehr als 60% aller PKW-Neuzulassungen in Deutschland auf gewerbliche Nutzer. ⁵ ⁹ ¹⁰

Entsprechend gibt es zwei positive Effekte, denn neben verringerten Kosten auf dem After-Market sorgen elektrische Fahrzeuge in betrieblichen Fuhrparks bereits kurzfristig für geringere Emissionen im Straßenverkehr, da die durchschnittliche Fahrleistung in etwa dem 2,25-Fachen von privat genutzten Fahrzeugen entspricht. ⁶

2. Kritische Erfolgsfaktoren für Unternehmen

Die Anreize für den Umstieg auf CO2 neutrale Mobilität sind hoch 

Letzteres bietet auch Flottenbetreiber enorme Vorteile in der Kostenplanung. Während Kraftstoffpreise für Benzin und Diesel aufgrund steigender CO2-Bepreisung weiter zunehmen, lässt sich regenerative Energie auf Basis von Power Purchase Agreements (PPA) oder Energy-as-a-Service-Dienstleistungen zu fixierten Preisen einkaufen. So lassen sich Fuhrparkkosten, sowie Fuhrparkemissionen langfristig besser steuern und Risiken abschätzen.  

Jenseits der Risikoperspektive gibt es weitere finanzielle Gründe, die für eine Elektrifizierung des Fuhrparks sprechen: In Deutschland sind Elektrofahrzeuge für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, ArbeitnehmerInnen zahlen nur die Hälfte der normalen Dienstwagenbesteuerung und sowohl der Staat als auch die Autohersteller selbst geben hohe Kaufanreize in Höhe von Geldprämien beim Kauf eines Elektrofahrzeugs. Doch nicht nur die Fahrzeuge selbst werden gefördert. Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird dank KFW- Förderung und diversen lokalen Programmen von Städten, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen unterstützt. Zudem werden keine Steuern auf das Laden der Fahrzeuge am Unternehmensstandort erhoben.

Europaweit sind verschiedenste Förderprogramme und Subventionsmodelle ausgerollt.

Dies führt in immer häufigeren Anwendungsfällen dazu, dass aus Gesamtkostensicht (Total Cost of Ownership) elektrische Fahrzeuge günstiger sind als konventionelle, mit Verbrennungsmotor ausgestattete Fahrzeuge. ⁷

Die Treibhausgas-Quote etabliert zusätzlich einen Markt, über den ElektroautobesitzerInnen und Fuhrparkbetreiber die eingesparten Emissionen ihres Fahrzeugs an Mineralölkonzerne verkaufen können und somit vom Wechsel auf Elektromobilität profitieren. ⁸

Fazit: Nicht nur die Umwelt erfreut sich dank sinkender Emissionen an der Elektrifizierung der betrieblichen Mobilität. Unternehmen und Fuhrparkmanager können hohe Einspareffekte erzielen.

Abb. 2 – Für viele Unternehmen der erste Schritt: Der kostenlose E-Fleet-Check. © inno2grid GmbH.

Akzeptanz der MitarbeiterInnen

Um jene Einsparungen jedoch in der Realität zu verwirklichen, braucht es skalierte Umsetzungsprogramme, bei denen die Akzeptanz der MitarbeiterInnen entscheidend sein kann.  Nach Jahrzenten der Gewöhnung an Verbrennerfahrzeugen mit Reichweiten von bis zu 1000 km und einem sehr dichten Netz an Tankstellen ist der Umstieg auf betriebliche E-Mobilität in der Planung, der Umsetzung und der Akzeptanz der Belegschaft für viele Unternehmen noch herausfordernd. ¹¹

Die Verkehrswende wird nicht ohne ein neues Mindset für Mobilitätsbedürfnisse funktionieren. Nur wenige Menschen müssen mehrere 100 Kilometer am Tag mit dem Fahrzeug zurücklegen, für den Rest spielen Reichweitenängste im Alltag keine berechtigte Rolle. Im Gegenteil: Man wird sich täglich voller Akkus und geringerer Tankkosten erfreuen, da das Fahrzeug über Nacht zu Hause oder während der Arbeitszeit am Unternehmensstandort via Smart Charging Lösungen aufgeladen wird.

Es gilt MitarbeiterInnen auf der gemeinsamen Reise zu begleiten und Ihnen den Umstieg auf ein E-Auto so komfortabel und niederschwellig wie möglich zu bereiten. Hierzu gehören drei wesentliche Aspekte: eine Fahrzeugauswahl, die funktionalen Anforderungen gerecht wird; eine ausreichende Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort sowie bei MitarbeiterInnen zuhause und ein Ladekartensystem, das die Sorge um Reichweiten mindert und Zugang zu einem großen öffentlichen Ladeinfrastrukturnetz bietet.

Abb. 3 – Die App für MitarbeiterInnen, Fahrtenbuch und Ladepunkverwaltung in der Hand. © inno2grid GmbH.

Machen Sie den ersten Schritt:
inno2grid als e2e Anbieter der betrieblichen E-Mobilität

Helfen können dabei Komplettlösungsanbieter wie das Unternehmen inno2grid, welches maßgeschneiderte Handlungsoptionen aufzeigt. Dank eigens entwickelter Softwarelösungen und Partnernetzwerke können alle Schritte der Flottenelektrifizierung inkl. Ladeinfrastruktur am Standort und bei MitarbeiterInnen organisiert werden. Eine digitale Customer Experience zeigt dem Kunden verschiedene Szenarien auf, um die optimale Lösung für sich zu auszuwählen. Sowohl FlottenbetreiberInnen als auch FacilitymanagerInnen vereinfacht die Software für das Ladesäulen- und eFleet-Management das Leben in dem sämtliche Rechnung- und Vergütungsprozesse, CO2 Monitoring, das Ladekartenmanagement, sowie der Betrieb der Ladeinfrastruktur an einem Ort verwaltet werden können.

Dank Fleetbook App haben MitarbeiterInnen stets den Überblick, über Ladepunkte, Ladestatistik und, falls nötig, über das Fahrtenbuch. Zudem können FlottenmanagerInnen über die App auch Abrechnungen, sowie Rückvergütung von Ladevorgängen verwalten, so dass private und berufliche Ladevorgänge sauber voneinander getrennt werden.

Abb. 4 – Der Alltag für MitarbeiterInnen bei einem Kunden. © inno2grid GmbH.

3. Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner

Falls Sie mehr darüber erfahren wollen, welche Vorteile E-Mobilität im Flotten- sowie Quartierskontext hat, sprechen Sie uns gern an.

Matthias Poerting

Sustainable Mobility Consultant
matthias.poerting@inno2grid.com

Quellen

Der letzte Zugriff auf alle Links erfolgte am 13.10.2021.

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Beitrag

inno2grid GmbH
Wir, die inno2grid GmbH, vernetzen und digitalisieren Energie und Mobilität.

Gemeinsam erschaffen wir nachhaltige Mobilitätslösungen und eine zukunftsfähige Energieversorgung für Kommunen, Quartiere, Energieanbeiter, Flottenbetreiber und Unternehmen.

Wir verstehen uns als Beratungs- und Projektgesellschaft, die die Kernkompetenzen und Leistungen ihrer Partner bündelt und zu kundenspezifischen Lösungen kombiniert. Wir unterstützen unsere Kunden vollumfassend von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

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