Mittwoch, 24. Juli 2024
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StartDigitale InfrastrukturDeutschlands innovativstes IT-Netz in der Smart City Gemeinde Eichenzell

Deutschlands innovativstes IT-Netz in der Smart City Gemeinde Eichenzell

Titelbild: © rhöncloud GmbH, David Kipping
Autor: rhöncloud GmbH

Was haben ein Privathaushalt, ein Unternehmen und eine Smart City gemeinsam? Alle benötigen ein IT-Netzwerk, um Daten von A nach B zu bekommen. Um eine Gemeinde oder Stadt „smart“ zu gestalten, wird auch hier eine IT-Infrastruktur benötigt, um Technologie vernetzbar zu machen, Daten zu transportieren, zu nutzen und Mehrwerte für Bürger:innen zu schaffen. Der Cloud-Provider rhöncloud betreibt eine flächendeckende IT-Infrastruktur für das gesamte Gebiet der Gemeinde Eichenzell und berichtet in diesem Artikel darüber.

Das Fundament einer Smart City beginnt
bei der IT-Infrastruktur

Die IT-Infrastruktur ist auch bei einer „smarten Stadt“ die Grundlage für alle technologischen Anwendungsbereiche. Daten, die von Sensorik gesammelt werden, benötigen eine sichere und zuverlässige IT-Infrastruktur, um den Weg zum gewünschten Ziel zu finden. Ohne eine Vernetzung ist der Austausch und die Verarbeitung von Informationen nicht möglich.

Wie sieht die Vernetzung mit
einem ganzen Gemeindegebiet aus?

Diese Frage stellte sich das Smart City Team der Gemeinde Eichenzell im Jahr 2021, nachdem der Förderbescheid des Pilotprojektes „Smart Cities made in Germany“ im Eichenzeller Schlösschen eingetroffen ist. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde das Cloud-Unternehmen rhöncloud mit dem Aufbau und dem Betrieb der IT-Infrastruktur beauftragt. Nur so können die angedachten Projekte und Anwendungsfälle in Eichenzell in der Umsetzungsphase realisiert werden.

Manuel Bittorf, rhöncloud-CEO und zuständiger IT-Projektleiter beschreibt den Aufbau des Projektes folgendermaßen:

„Zu Beginn des Projektes beschäftigten wir uns mit den technischen Möglichkeiten von Smart City Technologien und informierten uns weltweit bei Städten, welche bereits erfolgreich Smart City Projekte begonnen und implementiert haben. Es wurde deutlich, dass jede Smart City auf ähnliche Probleme stößt. Vor allem die Anbindung der Sensorik an das Rechenzentrum, wo die Datenverarbeitung stattfindet, ist für viele Smart Cities eine Herausforderung.

Abb.: rhöncloud GmbH, David Kipping

Durch einen regen Austausch und Wissenstransfer mit anderen Kommunen und Experten aus dem Bereich Smart City und Smart Region, konnte die Strategiephase zur Vorbereitung auf zukünftige Anwendungen genutzt werden. Das Thema Datensicherheit ist ebenso bedeutend – Daten müssen sicher aufbewahrt werden. Alle Daten aus Eichenzell sind an das Rechenzentrum in Eichenzell angebunden und verlassen somit nicht das lokale IT-Netz und falls doch, dann streng überwacht und nach den hohen Anforderungen des Datenschutzes.“

Datentransport im geschlossenen
Netzwerk Eichenzell

Nach umfangreichen Entwicklungsarbeiten wurde im gesamten Gemeindegebiet ein flächendeckendes IT-Netzwerk auf dem Breitbandnetz aufgebaut.

Diese Grundlage ist einmalig und daher optimal geeignet, um eine IT-Infrastruktur über eine gesamte Gemeinde aufzubauen. Durch diesen Umstand war es uns möglich, durch Nutzung des Breitbandnetzes ein regionales LAN (Local Area Network) aufzubauen, sodass die Smart City Technologien in einem eigenen Netz betrieben werden können. Da die Daten keinen Umweg über das Internet nehmen und unmittelbar im rhöncloud Rechenzentrum in Eichenzell eintreffen, kann das Smart City IT-Netz auch ohne Internet betrieben werden, was eine hohe Datensicherheit, Effizienz und Datenhoheit sicherstellt.

Manuel Bittorf, rhöncloud-CEO

Eichenzell ist Vorbild für andere Kommunalverwaltungen im In- und Ausland. „Durch den ständigen Austausch mit anderen Smart Cities und namenhaften Experten erhalten wir für das technische Konzept viel Zuspruch. Der „Eichenzeller Weg“ dient bereits jetzt als Vorbild für andere Smart Cities und deren technischem Aufbau. Darauf kann die Gemeinde Eichenzell stolz sein“.

Gemeindeweites LoRaWAN im
lokalen IT-Netzwerk

Natürlich gibt es auch „weiße Flecken“, in dem kein Glasfaserkabel auf direktem Weg ins Rechenzentrum verlegt werden kann. Auch dafür wurde im Rahmen der IT-Infrastruktur eine Lösung gefunden: LoRaWAN (Long Range Wide Area Network). Die rhöncloud implementierte nach einer vorherigen Simulation ein LoRaWAN-Netz, welches sich ebenfalls über die gesamte Gemeinde erstreckt und welches auch auf andere Kommunen ausgedehnt werden kann. LoRaWAN ist eine Funktechnologie und eignet sich für Anwendungsbereiche, in der datenarme Sensorik zum Einsatz kommt, bspw. bei der Überwachung von Mülleimer- und Containerfüllständen, Feuchtigkeitsmessungen oder auch im Bereich Traffic.

Abb.: rhöncloud GmbH, David Kipping

Für die Zukunft gewappnet

Zusammenfassend stellte Manuel Bittorf fest, dass durch den Aufbau der IT-Infrastruktur nun der Weg geebnet ist, um Smart City Projekte sämtlicher Bereiche in Eichenzell aufzubauen und zu entwickeln: „Die Grundlage, um sich nicht nur Smart City zu nennen, sondern auch Smart City zu leben, ist aufgebaut. Eichenzell hat nun die Chance, eine Vorreiterrolle in der Smartifizierung einer Stadt bzw. Gemeinde einzunehmen und die Technologien von morgen mitzuentwickeln. Eichenzell ist gerüstet für all das, was kommt“.

Weitere Informationen gibt es
auf der Webseite der rhöncloud GmbH →

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Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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