Montag, 28. November 2022

Einladung zum Online-Austausch „Starkregenmanagement in Kommunen: Hochwassersimulation trifft auf Umweltsensorik“ am 28.11.

Ziel dieses Online-Austausches ist es gemeinsam mit der Stadt Dresden, Landkreis Fulda und virtualcitysystems unterschiedliche Initiativen im Bereich des Starkregenmanagements vorzustellen und mögliche Berührungspunkte zu besprechen.

StartSmart CitySmart City NeuigkeitenSmart City Neuigkeiten – Juni 2022

Smart City Neuigkeiten – Juni 2022

1. Digitale Stadtverwaltung

  • Von den über 2000 Aktionen, die zum diesjährigen Digitaltag organisiert wurden, haben auch mehrere Städte ihre Smart City-Projekte vorgestellt: Die Stadt Lübeck hat bspw. ihre Smart City-Plattform vorgestellt und die Smart Region Lemgo/Kalletal hat die lokale Öffentlichkeit zu Smart City-Themen informiert.
  • Wie Hamburger Sensordaten von bspw. Auslastungen von E-Mobility-Ladestandorten verarbeitet und anschließend in der Open Source-Anwendung „Masterportal“ visualisiert werden, erläutert Dirk Rohrmoser (LGV Hamburg) in diesem Videovortrag (19 min).
  • Stadt Heidelberg sucht nach einem Namen für ihren virtuellen Assistenten für Bürger:innen, der in Abgrenzung zu einem gewöhnlichen Chatbot, hochindividuell auf die Anfragen seiner Nutzer:innen eingehen können soll.

2. Governance und Organisatorisches

  • Die nordrhein-westfälische Stadt Heiligenhaus entwickelt ein Konzept mit 25 geplanten Digitalisierungsmaßnahmen zu denen auch ein zentrales Onlineportal, digitaler Stadtgutschein, digitale Lehre und Museumsführungen zählen.
  • Das Gelsenkirchener Start-up XignSys, die Stadtwerke Münster und ihre IT-Tochtergesellschaft items GmbH stellen ihr Projekt City.Pass vor, eine digitale Identitätslösung für Bürger:innen, der als zentraler Login für sämtliche Smart City-Services fungieren kann.
  • Das Management-Unternehmen DOTZON untersuchte 35 Metropolen hinsichtlich des Wertes ihrer Domain-Endungen. Die Domain .berlin erreichte erneut den ersten Platz mit aktiven 50.000 Registrierungen.

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3. Digitale Mobilität und öffentlicher Raum

  • Die Deutsche Bahn verkündet mit ihren Tochtergesellschaften ioki und Clevershuttle eine strategische Partnerschaft mit Mobileye, um perspektivisch selbstfahrende Fahrzeugsysteme (Level 4) als Bestandteil des ÖPNVs bereitstellen zu können.
  • Wie 60 weitere europäische Städte nutzt nun auch die Stadt Frankfurt/Main (Amt für Straßenbau und Erschließung) eine Software zum georeferenzierten Management von E-Scootern und deren Parkverstößen.
  • Stadt Memmingen plant den Aufbau eines digitalen Zwillings und LoRaWAN-Netzwerks. Ziel ist es mit Hilfe von Datengrundlagen über Bodenfeuchtigkeit, Verkehrsstrommessung u.Ä. eine zukunftsweisende Innenstadtentwicklung zu ermöglichen.
  • In Münster wurde die Begleituntersuchung zum prototypenhaften Grüne-Welle-Assistenten für Radfahrer:innen namens „Leezenflow“ beendet. Aufgrund der positiven Ergebnisse wird das System an 10 weiteren Standorten ausgebaut.
  • Die Bluetooth Special Interest Group, die Interessensgemeinschaft für die Entwicklung der Bluetooth-Technologie, kündigt mit „Auracast“ eine Übertragung von Audio-Informationen an viele Empfänger:innen an. Als Anwendungszweck nennt sie auch stark frequentierte urbane Räume wie Flughäfen, Bahnhöfe und Plätze.

4. Stadtgesellschaft und Beteiligung

  • Dass die digitale Transformation einer Stadt sich nicht auf die Digitalisierungsmaßnahmen der geförderten Stadtverwaltung beschränkt, sondern umfassender und gleichzeitig akteursspezifischer zu betrachten ist, erläutert diese Artikel am Beispiel von Münster.
  • In Lübeck wurde der Beirat „Lübeck Digital“ aufgestellt und soll mit seinen 24 Mitglieder:innen aus der Stadtgesellschaft, der Stadtverwaltung bei der digitalen Entwicklung beratend zur Seite stehen.
  • Welche Schritte ein Smart City-Projekt von der Ideenfindung der Stadtgesellschaft bis zu seiner Verwirklichung durchlaufen wird, erklärt die Smart City Bamberg in diesem Kurzvideo (5 min).

5. Klimagerechte digitale Stadtentwicklung

  • Solarstrom für Mehrfamilienhäuser: Welche Potenziale und Herausforderungen sich derzeit für Tech-Start-Ups in diesem Bereich auftun, wird in diesem Artikel erläutert.
  • In Heiningen wurde ein einjähriges Pilotprojekt zur intelligenten Straßenbeleuchtung umgesetzt. Das forschende Reallabor mit dimmbarer Beleuchtungsstärke sammelt Erkenntnisse für mehr Insektenfreundlichkeit und Energieeinsparung.
  • Im Rahmen eines Pilotprojekts hat die Stadt Bochum Bodenfeuchtesensoren installiert, um die Bewässerung der Stadtbäume bedarfsgerechter steuern zu können. Klimawandelbedingt ist nämlich bei manchen Bäumen eine 3-jährige Anfangsbewässerung nicht mehr ausreichend.
  • Im Landkreis Fulda wird ein Frühwarnsystem für Hochwasserereignisse schrittweise großflächig umgesetzt. Das System gliedert sich in Erkennungs- und Alarmierungskomponenten.
  • In Heidenheim wurden kürzlich die Ergebnisse der Smart City-bezogenen Bürger:innenbefragung (n=2300) vorgestellt. Die Befragung umfasste konkrete digitale Maßnahmen in neun Handlungsfeldern und wurde von Studierenden durchgeführt.

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Dimitri Ravin
Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt. Mehr Informationen und Kontaktdaten →

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