Freitag, 24. Mai 2024

Tipps für digitale Städte: Urban Digital Guide

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StartDigitale StadtEDAG-Reallabor: CityBots für die urbane Mobilität der Zukunft  

EDAG-Reallabor: CityBots für die urbane Mobilität der Zukunft  

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Titelbild © EDAG Group


Fulda, 12.08.2023 – Die EDAG Group, der weltweit größte unabhängige Entwicklungsdienstleister der Mobilitätsindustrie und Technologieentwickler für industrielle Lösungen, hat die ersten Live-Tests der hochautomatisierten CityBot-Fahrzeuge im Reallabor auf dem Betriebsgelände der EDAG Group in Fulda durchgeführt.

Bei den EDAG CityBots handelt es sich um ein umfassend gedachtes Ökosystem. Mit Hilfe einer eigens entwickelten Leitsoftware sind die multifunktionalen, hochautomatisierten Roboterfahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur der Smart City vernetzt. Die CityBots sind modular aufgebaut und dadurch multifunktionell einsetzbar, so können die Roboterfahrzeuge beispielsweise als Fahrgastzelle, Cargo-Träger, Stadtreinigungsgerät oder zur Grünanlagenpflege genutzt und rund um die Uhr bedarfsgerecht eingesetzt werden.  

„Der EDAG CityBot ist die Antwort auf alle Mobilitätsherausforderungen“, betont COO der EDAG Engineering GmbH Harald Keller bei der Vorstellung der CityBots auf dem Betriebsgelände der EDAG Group. „Im Reallabor in Fulda erproben wir alle Funktionalitäten der EDAG CityBots und nehmen das Gesamtsystem in Betrieb, bevor wir mit einem stabilen System im nächsten Schritt auf das 42 Hektar große Gelände nach Frankfurt ziehen. Im August haben wir hier die ersten Tests automatisierter Fahrmanöver durchgeführt.” 

Hoher Besuch in Fulda  

Während ihrer Sommerreise hat Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus in Fulda einen Blick in die Zukunft der Mobilität geworfen. Auf dem Gelände der EDAG Group informierte sich die Ministerin über den ganzheitlichen Lösungsansatz für die urbanen Mobilitätsherausforderungen von morgen. Sie gewann Einblicke, wie die Realisierung einer multifunktionalen und hochautomatisiert fahrenden Roboterflotte für umfassende Mobilitäts-, Transport- und Serviceaufgaben der Smart City Realität werden kann. 

„Hier ist ein Zukunftsort, an dem moderne Technologien veranschaulicht und die großen Potenziale der Digitalisierung erlebbar werden“, sagt die Ministerin während ihres Rundgangs auf dem EDAG Firmengelände in Fulda. Für die Mobilitätswende sei die Digitalisierung der Schlüssel. „Wir wollen in Hessen Vorreiter für innovative Transportlösungen werden und die Voraussetzungen dafür sind gut“, so Prof. Dr. Sinemus.  

Weitere Erprobung in Frankfurt/Main 

Während in Fulda die Vor-Erprobung sowie die Erstinbetriebnahme der EDAG CityBot Use Cases läuft, erfolgt die Erforschung des Gesamtsystems im Deutsche Bank Park in Frankfurt. Das geschieht im Rahmen des auf zweieinhalb Jahre angelegten Förderprojekts “Campus FreeCity”. In diesem Rahmen untersucht die EDAG Group gemeinsam mit einem Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft, wie Städte durch hochautomatisierte Roboterfahrzeuge nachhaltig entlastet werden können.  

Johannes Barckmann, Concept & Product Owner EDAG CityBot erläutert die Besonderheiten zwischen den beiden Laboren: „In Frankfurt haben wir im Vergleich zu unserem Betriebsgelände kein komplett kontrollierbares Gelände. Durch den Kontakt mir Fußgängern, Fahrradfahrern und Lieferverkehr, sammeln wir wertvolle Einblicke für die Skalierung von hochautomatisierten Fahrzeugen. Weitere potenzielle Einsatzmöglichkeiten für unsere EDAG CityBots sind neben urbaner Mobilität, große Logistikzentren und Flughäfen. Reallabore sind für technologische Game-Changer, wie den EDAG CityBot, der erste Schritt in die Zukunft. Hier werden wir erkennen, auf welche Herausforderungen wir im Weiteren stoßen – sei es technisch oder ethisch und sozial.“  

Zukunftsfähiges Projekt 

Digitalministerin Sinemus sieht Modellprojekte wie das Projekt “Campus FreeCity” als zukunftsweisend für die urbane Mobilität in einer Smart City: „Von der Weiterentwicklung von kleinen Versuchsfeldern auf ganze Städte profitieren alle Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen. Und das ist unser Ziel: Digitalisierung soll dem Menschen dienen.“ Im Geschäftsbereich der Digitalministerin gibt es seit 2021 eine Förderung für smarte Kommunen und Regionen im Programm „Starke Heimat Hessen“. Inzwischen werden 73 Projekte mit 130 beteiligten Kommunen und einem Fördervolumen von mehr als 50 Millionen Euro gefördert. Auch die EDAG Group ist an einem dieser Projekte beteiligt: Im Landkreis Fulda ist ein Starkregenfrühalarmsystem aufgebaut worden, mit dem frühzeitig eine gebietsgenaue Alarmierung und Abwehr von Starkregen- und Sturzflutgefahren erfolgt.  

Johannes Barckmann gibt einen Ausblick auf die nächsten Projektschritte: „Im Oktober ziehen wir auf das Gelände des Deutschen Bank Parks mit unseren EDAG CityBot-Fahrzeugen. In diesem Reallabor können wir mit den Projektpartnern aus dem Förderprojekt Campus FreeCity die EDAG CityBots innerhalb eines rund um die Uhr arbeitenden Gesamtsystems testen und weiterentwickeln. Für ein völlig neues Kapital urbaner Mobilität. Wir freuen uns für Kunden und Journalisten exklusive Einblicke in das Labor in Frankfurt sowie weiteren zukunftsträchtigen Themenfeldern der EDAG Group im Rahmen einer Veranstaltung vom 21.11. – 23.11. in Frankfurt zu ermöglichen.” 

Über Urban Digital

Dieses Portal informiert über Themen, Akteure, Projekte und Strategien rundum die digitale Stadt. Unsere Vision ist es, die Triebkraft der Digitalisierung in die Bahnen einer erstrebenswerten Stadtentwicklung zu lenken.

Dazu forcieren wir den inhaltlichen Austausch über die digitale Stadt zwischen Akteuren aus Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.

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EDAG Group
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Die EDAG Group wurde 1969 gegründet und ist ein global agierendes Unternehmen mit 60 Standorten in 19 verschiedenen Ländern, rund 8000 Mitarbeiter:innen weltweit und einem Jahresumsatz von 650 Mio. EUR.

EDAG übernimmt als innovativer Partner der Mobilitätsbranche für Kommunen und Städte in Europa Verantwortung für die Konzeption und Implementierung von maßgeschneiderten, einzelnen Services bis hin zu ganzheitlichen Smart City-Plattformen. Mehr erfahren...

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