Beteiligungsplattform – Online Bürgerbeteiligung umsetzen

Eine Beteiligungsplattform ist der entscheidende Baustein für eine digitale Beteiligung der Bürger:innen für lebenswerte Städte. Auf dieser Seite informieren wir Sie über wichtige Funktionen, Anbieter und Beispiele für erfolgreiche Beteiligungsplattformen in Deutschland.

Was ist eine Beteiligungsplattform?

Eine Beteiligungsplattform ist eine digitale Software, die Bürger:innen
ermöglicht, aktiv an Entscheidungsprozessen in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region teilzunehmen.

Durch die Bereitstellung einer transparenten und zugänglichen Anwendung unterstützen Beteiligungsplattformen die Kommunikation zwischen Bürger:innen und Verwaltung und tragen dazu bei, dass öffentliche Entscheidungen inklusiver und demokratischer getroffen werden.

Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Kommune und können die Beteiligung der Bürger:innen erhöhen und die Qualität der Entscheidungen verbessern.

Funktionen und Erfolgsfaktoren

Eine gut entwickelte kommunale App bietet eine Vielzahl von Funktionen, die den Alltag der Bürger:innen erleichtern und die Effizienz der Verwaltung verbessern. Hier sind einige zentrale Funktionen:

Umfragen und Abstimmungen

Bürger:innen können an Online-Umfragen und Abstimmungen teilnehmen, um ihre Meinungen zu verschiedenen Themen zu äußern. Dies hilft der Verwaltung, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung zu entwickeln.

Diskussionsforen

Diskussionsforen ermöglichen es den Bürger:innen, ihre Ideen und Vorschläge zu diskutieren und Feedback zu laufenden Projekten zu geben. Dies fördert den Austausch von Meinungen und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen.

Mobile Zugänglichkeit

Eine erfolgreiche Beteiligungsplattform sollte auch über mobile Geräte zugänglich sein. Dies ermöglicht es den Bürger:innen, jederzeit und von überall aus teilzunehmen.

Lösungen

Go Vocal

Die Mission von Go Vocal ist, Demokratien zu stärken und die öffentliche Entscheidungsfindung inklusiver, partizipativer und reaktionsfähiger zu gestalten. Die digitale Beteiligungsplattform von Go Local ist ein allumfassender zentraler Werkzeugkasten für digitale Demokratie. Mit Go Local können Kommunalverwaltungen und Organisationen ihre Bürger:innen konsultieren und Informationen austauschen, Meinungen einholen und einen Dialog anstoßen. So kann die Zukunft gemeinsam gestaltet werden.

demokratie.today

muenchen-consul

Ursprünglich für bürgernahe politische Willensbildungsprozesse in Madrid entwickelt, wird Consul seither von über 180 Organisationen und Städten, unter ihnen auch die Städte Buenos Aires, Paris, New York und Barcelona, genutzt.
In Deutschland hat sich demokratie.today als führender Consul-Anbieter mit einem starken Fokus auf die Förderung der Demokratie und Bürgerbeteiligung etabliert. 

CrowdInsights

CrowdInsights ist eine digitale Beteiligungsplattform für Kommunen, die Beteiligung im Verwaltungsalltag verlässlich umsetzen wollen. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Beteiligungsverfahren in der Praxis oft als aufwendig, schwer integrierbar und zeitintensiv wahrgenommen werden – insbesondere bei knappen personellen Ressourcen und zunehmenden Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Stadtentwicklung.

tetrateder.group

Der Planungsinformations- und Beteiligungsserver (PB) vereinfacht und beschleunigt Planungsprozesse. Mit dem PB lassen sich Planungsunterlagen übersichtlich verwalten und archivieren, Informationen zu laufenden und rechtskräftigen Planverfahren der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und  Bürger:innen, Behörden sowie Träger öffentlicher Belange effizient und transparent in die Verfahren einbinden. Der PB bietet umfassende Funktionen, um Planungsverfahren und Beteiligungsprozesse zu Bauleitplanung, Genehmigungsverfahren, und Kommunaler Wärmeplanung datenschutzkonform und strukturiert zu gestalten.

Fachartikel über Online-Beteiligung

Vermittler zwischen Kommune und Entwicklung: Projektmanager Gökhan Yilmaz im Interview

Hinter FRED, der White-Label-App für Kommunen der Fabrik19 AG, stehen viele engagierte Menschen. Einer von ihnen ist Projektmanager Gökhan Yilmaz (33).

Beteiligung im Vorbeigehen: Wie die Mitmachbox eine Lücke der Online-Beteiligung schließt

Von gut 3.700 Befragten hatten nur 13 Prozent überhaupt schon einmal von einem Online-Beteiligungsverfahren gehört. Teilgenommen hatten fünf Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Befragung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Kommunale Apps neu denken: Warum digitale Bürgerkommunikation heute eine Plattformstrategie braucht

Kommunale Digitalisierung wird häufig mit der Einführung einzelner Online-Dienste oder der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) gleichgesetzt. Tatsächlich entscheiden jedoch andere Faktoren darüber, ob digitale...

Von der Ausnahme zur Routine: Wie Beteiligung in die ganze Verwaltung kommt

Das Tiefbauamt möchte Anwohner:innen zur geplanten Umgestaltung einer Hauptstraße befragen. Das Umweltamt hat ein Konzept zur Klimaanpassung und will Rückmeldungen einholen. Das Jugendamt plant...

Häufige Fragen zu Beteiligungsplattformen

Was kostet eine Beteiligungsplattform für Kommunen?

Die meisten Anbieter arbeiten mit Jahreslizenzen, deren Höhe sich nach Einwohnerzahl, Funktionsumfang und Betreuung richtet. Hinzu kommen Aufwände für Einführung, Moderation und Kommunikation. Konkrete Konditionen erhalten Kommunen direkt bei den Anbietern, die auf dieser Seite vorgestellt werden.

Welche Anbieter von Beteiligungsplattformen gibt es?

Auf dieser Seite stellen wir die Beteiligungsplattformen unserer Medienpartner vor. Eine vollständige Übersicht mit Filter nach Handlungsfeld finden Sie in der Lösungsübersicht, die Anbieter selbst im Akteursverzeichnis.

Worauf sollten Kommunen bei der Auswahl achten?

Auf Datenschutz und Hosting in Deutschland oder der EU, auf Barrierefreiheit nach BITV, auf Möglichkeiten zur Moderation, auf Schnittstellen zu Fachverfahren und Geodaten sowie darauf, ob die Plattform auch für kleine Beteiligungsformate ohne großen Einrichtungsaufwand nutzbar ist.

Wie lässt sich Online-Beteiligung mit Präsenzformaten verbinden?

Erfolgreiche Verfahren kombinieren beides: Die Plattform sammelt Ideen und Rückmeldungen dauerhaft, Präsenztermine vertiefen einzelne Themen. Wie das in der Praxis gelingt, zeigen die Fachartikel auf dieser Seite.

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