So gelingt eine Stadt App, die im Alltag wirklich genutzt wird

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Wie gelingt es, eine City App nicht nur zu planen, sondern so aufzusetzen, dass sie im Alltag wirklich genutzt wird? Genau darüber sprechen Helge Ernst von der Stadt Soest und Alex Stühl von SWCode, aus zwei Perspektiven, die für den Erfolg solcher Projekte entscheidend sind: Kommune und Umsetzungspartner.

Eine App, die wirklich genutzt wird: Soest zeigt, worauf es ankommt

In Soest stand am Anfang nicht die Frage, welche Funktionen technisch möglich sind. Im Mittelpunkt stand ein ganz praktisches Problem: Viele Informationen, Dienstleistungen und Inhalte waren zwar vorhanden, für Bürgerinnen und Bürger aber nicht leicht auffindbar. Schnell wurde klar, dass eine zusätzliche Webseite dieses Problem nicht lösen würde. Der Zugang läuft heute für viele Menschen über das Smartphone.

Inhalte müssen verlässlich in die App kommen

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt: Der Nutzen einer City App entscheidet sich nicht zuerst an der Oberfläche, sondern an den Inhalten. Kommunen müssen wissen, welche Informationen vorhanden sind, wer sie betreut und wie sie zuverlässig in der App landen. Denn sobald Öffnungszeiten nicht stimmen oder Inhalte veraltet sind, sinkt der Nutzen sofort.

Gleichzeitig zeigte sich, dass eine App dieser Größenordnung nicht rein händisch gepflegt werden kann. Inhalte müssen so weit wie möglich automatisiert aus bestehenden Systemen eingebunden werden. Dort, wo das nicht möglich ist, braucht es dennoch die Möglichkeit, gezielt nachzusteuern. Genau diese Verbindung aus Automatisierung und redaktioneller Steuerung macht eine Lösung im kommunalen Alltag tragfähig.

Entscheidend ist der Blick auf die Nutzer:innen

In Soest ging es nicht darum, möglichst viele Funktionen sichtbar zu machen, sondern Informationen schnell und intuitiv zugänglich zu machen. Deshalb spielten auch Tests mit unterschiedlichen Zielgruppen, Feedbackrunden und Barrierefreiheit eine wichtige Rolle.

Open Source macht Nachnutzung möglich

Besonders relevant ist das Projekt auch über Soest hinaus. Durch den Open Source Ansatz entsteht eine Lösung, an die bereits weitere Städte wie Kassel und Bamberg anknüpfen. Gerade für Kommunen ist das wichtig, weil nicht jede Stadt dieselben Grundlagen neu entwickeln muss.

Mehr dazu im kostenlosen Webinar

Wie lässt sich eine City App erfolgreich umsetzen, ohne sich in Technik, Anforderungen und Abstimmungen zu verlieren? Genau das zeigen Alex Stühl und Helge Ernst im kostenlosen Webcast anhand der Erfahrungen aus Soest.

Thema: City App erfolgreich umsetzen on time, on budget
Referenten: Alex Stühl, Helge Ernst | stadtLABOR Soest

Nächste Termine:

  • Di, 07.04.2026, 14.00 Uhr, 30 Min
  • Do, 09.04.2026, 11.00 Uhr, 30 Min

Jetzt anmelden und aus der Praxis lernen, worauf es bei kommunalen App Projekten wirklich ankommt.