Digitale Verwaltung für lebenswerte Kommunen

Hiermit laden wir Sie herzlich zu unserem Community-Austausch der Initiative Digitale Verwaltung für lebenswerte Kommunen ein. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie sich Kommunalverwaltung digitalisieren kann, damit Städte und Regionen lebenswerter werden.

Der nächste fachliche Austausch findet am 20. November 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr online statt.

Der nächste Impuls: Der Nutzerklima-Test 2026

Erstmals gibt es einen bundesweit einheitlichen, wissenschaftlich fundierten Maßstab dafür, wie Bürger:innen die digitalen Services ihrer Stadt erleben: 1.972 Teilnehmende aus 251 Städten und Gemeinden haben bewertet, wie nutzerfreundlich die Angebote wirklich sind.

Im Webinar erwarten Sie die wichtigsten Befunde, das Städteranking und Handlungsempfehlungen für Kommunen. Zum Nutzerklima-Test →

Den Impulsvortrag hält Prof. Dr. Alexander Mädche, Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Er ist Leiter des Human-Centered Systems Lab am Institut für Wirtschaftsinformatik und Mitgründer des UIG e.V.

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Der  in Karlsruhe ansässige gemeinnützige UIG e.V. begleitet Softwarehersteller und -anwender auf dem Weg zu nutzerfreundlichen Städten und Organisationen – entlang klar definierter Fokusfelder.

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Worum geht es?

Wie kann sich Kommunalverwaltung digitalisieren, damit Städte und Regionen lebenswerter werden? Dieser Frage gehen wir gemeinsam mit unserer Community nach: mit kommunalen Digitalisierungsbeauftragten, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Anbietern.

Als Kompass dient unser Leitfaden für kommunale CDOs rund um den fiktiven Digitalisierungsbeauftragten Thomas Neupreuß.

Zweck des Austausches

Mit diesem Online-Format schaffen wir einen kontinuierlichen Diskurs darüber, wie Kommunalverwaltung Digitalisierung lebenswert gestalten kann.

Wir treffen uns regelmäßig, besprechen aktuelle Erkenntnisse und einen Anwendungsfall aus der Verwaltungspraxis. Die Ergebnisse und Ihre Rückmeldungen fließen direkt in den Leitfaden ein, der so mit jeder Ausgabe wächst.

Agenda

  1. Impuls: Die Ergebnisse des Nutzerklima-Tests 2026, vorgestellt vom Forschungspartner KIT
  2. Diskussion: Learnings für die kommunale Praxis und Aktualisierung des Leitfadens
  3. Community-Aufruf: Anwendungsfall Digitale Signaturen in der Verwaltung
  4. Networking: Offener Austausch über das gesamte Themenfeld digitale Verwaltung

Anmeldung – Jetzt mitdiskutieren!

 

Eventorganisation_Webinar-Anmeldung

Die Teilnahme als Aussteller ist für externe Institutionen kostenpflichtig. Die Teilnahmegebühr beträgt 399,00 € zzgl. MwSt. und umfasst folgende Leistungen: 

  • 1 virtueller Ausstellerstand zur Durchführung einer 45-minütigen Session im Rahmen eines eigenen MS Teams-Meetings
  • Zugang zu Interessen der kommunalen Teilnehmer (allgemeine Übersicht mit inhaltlichen Informationsbedarfen)
  • 1 Artikel nach der EXPO als Nachbericht für die Teilnehmerschaft

Unsere Botschaft

1. Status Quo

Für Kommunen gibt es viele Aktivitäten und Austauschformate rundum Digitalisierung und Veränderung. Weniger systematisch wird bislang betrachtet, welche konkreten Anwendungsfälle dauerhaft Wirkung entfalten und welche organisatorischen Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Gleichzeitig haben Smart-City-Ansätze wichtige Erfahrungen zu nutzerzentrierter Entwicklung und Datenarbeit geliefert, treffen in der Praxis jedoch häufig auf bestehende Prozesse und Zuständigkeiten, die stärker mitgedacht werden müssen.

Lena Sargalski

Stabsleitung Strategie, Innovation und Digitalisierung, Stadt Bad Salzuflen

„In Bad Salzuflen haben wir mit dem digitalen Reisebegleiter MeinS und dem Anliegenmelder die Smart-City-Ansätze Vernetzung und Nutzerorientierung in konkrete Verwaltungsanwendungen übersetzt. Entscheidend ist es für uns, sie dauerhaft tragfähig in der Verwaltungsorganisation zu verankern.“

Jan Klumb

Referent für Ordnung, Digitale Verwaltung und Bürger:innenservice | Standesbeamter | Stellv. Vorsitzender NExT Netzwerk

„eID, BundID und VideoIdent zeigen, wie vielfältig digitale Identifizierung heute sein kann. Wir schaffen damit in Wiesbaden bei verschiedenen Verwaltungsleistungen flexible und rechtssichere Zugänge, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtern.“

2. Digitalisierung verankern

Digitale Lösungen bleiben dadurch oft projektbezogen oder an einzelne Personen gebunden. Unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Verwaltung erschweren eine gemeinsame, nachhaltige Weiterentwicklung.

Zentral ist daher die Frage, wie digitale Verwaltung organisatorisch so aufgestellt werden kann, dass sie effizienter, leistungsfähiger und demokratiestärkend wirkt.

3. Digitale Verwaltung neu denken

Zentral ist daher die Frage, wie sich kommunale Verwaltungen so modernisieren können, dass digitale Angebote nicht nur effizienter sind, sondern auch leistungsfähiger und demokratiestärkend wirken.

Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Technologien oder der Begriff „Smart City“, sondern konkrete Anwendungsfälle, organisatorische Voraussetzungen und ein gemeinsames Verständnis von digitaler Verwaltungsarbeit.

Thorsten Rode

IT-Leiter bei Stadt Nettetal | Speaker | AI Strategist & Trainer

„In Nettetal ist es unser Anspruch, digitale Verwaltungsleistungen verständlich, lebenslagenorientiert und bestenfalls selbsterklärend zu gestalten. Mit diesem Mindset entwickeln wir z. B. unser Serviceportal gezielt weiter, um die Antragsqualität zu verbessern, Mitarbeiter:innen zu entlasten und einen zeitgemäßen Bürgerservice zu ermöglichen.“

Martina Nolte

Teamleitung eGovernment bei Stadt Mönchengladbach | Mitglied des Vorstands

„Ich engagiere mich in dieser Initiative, um digitale Verwaltung als Hebel für lebenswerte Kommunen weiterzuentwickeln: pragmatisch, skalierbar und politisch wirksam.
In Mönchengladbach haben wir z. B. einen ePayment Regelprozess, welcher dafür sorgt, dass Online-Zahlungen der Bürger:innen vollautomatisiert eingehen sowie interne Workflows, die Mitarbeiter:innen entlasten und Prozesse beschleunigen. So entsteht mehr Zeit für Beratung, Teilhabe und kommunale Gestaltung.“

4. Erfahrungen sammeln und bündeln

Mit der Umfrage machen wir den aktuellen Stand in den Kommunen sichtbar. Wir erfassen, welchen Stellenwert digitale Transformation im Arbeitsalltag hat, wo Hemmnisse liegen und welche digitalen Angebote bereits heute zur Lebensqualität beitragen.

Gleichzeitig sammeln wir gute Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie digitale Verwaltung im Alltag funktionieren kann.

5. Austausch über Best Practices

Auf Basis der Ergebnisse möchten wir gezielte Austausch und Lernformate entwickeln. Ziel ist es, Wissen aus unterschiedlichen Kommunen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und den Transfer in die Breite zu unterstützen.

So entsteht ein gemeinsamer Lernraum für eine digitale Verwaltung, die langfristig wirkt und lebenswerte Kommunen stärkt.

Dimitri Ravin

Content & Partnerschaften bei urban-digital.de

„Für einen umsetzungsorientierten Austausch über Best Practices der digitalen Stadtentwicklung müssen wir die Fach-Communities Verwaltungsdigitalisierung und Smart City stärker zusammenbringen.“

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