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Smart City Neuigkeiten – November 2020

1. Projekte

Digitale Beteiligung und Kompetenzen der Stadtgesellschaft

  • In Münster werden Online-Formate als „MünsterZukünfte“ ausprobiert. Dabei werden auch Zielgruppen erreicht, die sich in Offline-Beteiligungen nicht beteiligen. Weitere Webforen sind in Planung. Mehr erfahen…
  • Stadt Duisburg und Stadt Essen führen die App „Gut versorgt“ ein und bieten damit eine lokalspezifische Auskunftsplattform rundum das Älterwerden. Die App Gut versorgt wird bereits von >20 Städten genutzt. Die eingespeisten Inhalte werden gemeinsam mit den lokalen Sozialämtern erstellt.
  • Die Stadt Köln hat während der vergangenen Monate eine digitale Austauschmöglichkeit namens „Jugend meets Verwaltung“ pilotiert, um die spezifischen Fragen von Schüler*innen während der Coronakrise aus ihrer Perspektive zu beleuchten.

Anpassung an Corona-Folgen

  • Die Städte Kaiserslautern, Pforzheim, Wermelskirchen bieten Ihren Bürger*innen alternative Angebote zu den sonst üblichen Feierleichkeiten der Weihnachtszeit im öffentlichen Raum, an.
  • Die Stadt Schweinfurt startet in Zusammenarbeit mit meinestadt.digital ein digitales Schulungsangebot, um lokale Händler*innen in Sachen Digitalisierung gebündelt und zeiteffizient zu schulen.
  • Die Stadtwerke Dillingen haben den Ausbau eines LoRaWAN-Netzwerkes vorangetrieben, um mit den darauf aufbauenden Dienstleistungen Akteuren der Stadtgesellschaft den Mehrwert vorzustellen. Pandemiebedingte Anwendungsfälle sind auch denkbar, so in etwa die Erfassung und Übermittlung der Luftdaten, um Rückschlüsse auf Corona-Aerosole und die Notwendigkeit des Lüftens, schließen zu können.

Organisatorisches / Initiativen

  • Das BMWi veröffentlicht den Smart City-Navigator, eine Datenbank zur Suche von Projekten in Deutschland. Eine Filterfunktion nach den Sustainable Development Goals der UN ist möglich.
  • Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium beginnt seine Informationskampagne zu 5G, um Kommunen und Bürger*innen aufzuklären bzw. sachliche Diskussionsimpulse zu schaffen.
  • Die Stadtwerke-Kooperation namens “Walter hilft” verbündet sich mit dem technischen Dienstleister Smart City Solutions GmbH, um Submetering gemeinsam umzusetzen.

Digitalisierung der Kommunalverwaltung

  • In Siegen läuft mittels des Serviceportals die Ermittlung von Vorabinformationen rundum Baugrundstücke digital ab. Auch Bürger*innen der Stadt Köln können sich über Baugrundstücke online vorab informeiren.

2. Veröffentlichungen

  • Der Bitkom e.V. veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund die Ergebnisse einer aktuell durchgeführten Umfrage zur Digitalisierung von Kommunen in Zeiten von COVID-19 (n= >600).
  • Die Bertelsmann Stiftung veröffentlicht mit der wissenschaftlichen Unterstützung des Difu (Deutsches Institut für Urbanistik) eine Studie, in der Kommunen rundum die Bereitstellung von Open Data und das damit zusammenhängende Datenmanagement, befragt wurden.
  • Welche Chancen die Anwendung von IKT für die Kommunalwirtschaft bietet, wird in der neulich erschienen Studie „SMART CITY – Chancen für die kommunale Infrastruktur: Förderkulisse anpassen, Kooperationen stärken!“ beleuchtet.

3. Strategien

  • Nach der im Sommer 2019 verabschiedeten gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie, hat der Münchener Stadtrat nun Anfang November die Vorlage zur strategischen Ausrichtung der IT beschlossen.
  • Die Städte Bochum und Wolfsburg veröffentlichen eine Online-Umfrage als Vorbereitung für die Erarbeitung eines umfassenden Konzeptes zum Einsatz digitaler Technologien in der Stadtentwicklung, um die Lebensqualität bürgerzentriert zu verbessern.
  • Der Smart City-Regionalverbund “5 für Südwestfalen” hat seine Smart City-Rahmenstrategie veröffentlicht. Einzigartig ist die Vorgehensweise für Deutschland insofern, als dass 5 Städte (Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest) gemeinsam mit der Südwestfalen Agentur einen Smart-City-Ansatz für eine Region entwickeln. Auch eine gemeinsame Datenplattform wird es geben.
  • Die Stadt Saarbrücken plant die Erstellung eines Entwicklungsplanes für ihre Entwicklung zur Digitalisierung der Stadtentwicklung.

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Dimitri Ravin
Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Intiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Neben seinem Studium der Stadtplanung, ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Zuletzt untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war davor als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt. Kontakt: info [at] urban-digital [.] de

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