Mittwoch, 20. Oktober 2021
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Smart City Neuigkeiten – Februar 2021

1. Veröffentlichungen

  • Über die Nutzung von kommunalen Datensätzen hat ‚Deutscher Städtetag‘ gemeinsam mit ‚Partnerschaft Deutschland‘ eine Studie veröffentlicht, um eine Diskussion über deren Bereitstellung und Verwertung zu initiieren. Die Publikation umfasst Inputs aus deutschen Vorreiter-Kommunen.
  • Im Auftrag des BMWi wurde eine Studie zur Qualität von Datensätzen erstellt. Ziel der Studie ist es, die Verwendbarkeit von Daten, die der öffentliche Sektor bereitstellt, aus organisatorischer, rechtlicher und technischer Perspektive darzulegen.
  • Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT beleuchtet in seiner Publikation die Nutzung von Cloudsystemen im öffentlichen Sektor, deren Nutzung auch einen entscheidenden Beitrag zum Kulturwandel in der öffentlichen Verwaltung beitragen könnten.
  • In einem Artikel erläutert Denes Kücük, Chief Digital Officier der Stadt Bochum, den Weg der Digitalisierung, den die Kommune eingeschlagen hat und berichtet dabei über die strategische Vorgehensweise ebenso wie über umgesetzte und geplante Smart City-Projekte.

2. Veranstaltungen im März

3. Projekte

Umgang mit COVID-19 Pandemie

  • Die Städte Lindau und Pforzheim digitalisieren Ihre Sehenswürdigkeiten, um diese trotz der Kontakt- und Reisebeschränkungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
  • Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales nutzt seit Neustem ein Tool, das die digitale Reservierung von Arbeitsplätzen ermöglicht.
  • Mehrere Regionen in Deutschland nutzen die Smartphone-App ‚Luca‚, die die alltägliche Umsetzung der pandemiebezogenen Regelungen und die Eindämmung der Infektionen, sowohl für Bürger:innen als auch für Unternehmer:innen und die Kommunalverwaltung vereinfacht.
  • In Lemgo ermöglicht die digitale Erfassung des Verkehrsaufkommens eine situationsspezifische Regelung der Maskenpflicht. Wenn die erfasste Mobilität bspw. von wenig Besucher:innen zeugt, ist an bestimmten Orten der Beschluss einer ausgesetzten Maskenpflicht denkbar.

Beteiligung

  • In der Region Südbaden baut die bnNETZE (badenova AG) ein Smart City-Reallabor auf, um unterschiedliche Use Cases auf Basis von Funktechnologien wie LoRaWAN und sigfox, zu pilotieren und die Erkenntnisse anschließend im Stadtwerkeverbund Thüga, zu teilen.
  • Die neue App ‚Stadt | Land | DatenFluss‚ soll das Bewusstsein der Bevölkerung für digitale Datenströme im Alltagsleben sensibilisieren. Mit einer Spielzeit von ca. 10 Stunden werden in der virtuellen Stadt die Themen Mobilität, Gesundheit, Arbeit und Freizeit spielerisch erschlossen. Gefördert wird das Projekt vom BMBF und umgesetzt vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV).
  • Die Stadt Pforzheim bietet ihrer Stadtgesellschaft mit dem BürgerGIS ein browserbasiertes Tool, um 20 räumlich relevante Fragestellungen im Alltag zu beantworten: Bodenrichtwerte, Kehrbezirke, Recycling und Abfallentsorgung,… Mehr Informationen →
  • Die österreichische Stadt Dornbirn veranstaltet im jährlichen Rhythmus einen Wettbewerb, bei dem Bürger:innen eingeladen werden, Smart City-Ideen einzureichen, wobei die Vorteile für eine Teilnahme auf der Hand liegen: Es gibt Preisgelder und es eröffnen sich Kooperationsmöglichkeiten. Mehr erfahren →
  • Die Stadt Wolfsburg möchte eine niedrigschwellige Kommunikations-App für Senioren initiieren: ohne Chatfunktion, aber dafür mit einer erweiterten Version für die jungen Nutzer:innen am anderen Ende der Leitung.

Digitalisierung von Stadt und Verwaltung

  • Seit Anfang Februar ist die Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt öffentlich zugänglich. Umwelt-, Verkehrs- und Abfallwirtschaftsdaten sind schon einsehbar. Für die Ermittlung folgender Funktionen läuft derzeit eine Online-Bürgerbefragung.
  • In Wuppertal wurde eine umfassende Plattform namens ‚Bliggit‚ lanciert. Sie soll als App den Zugang zu mehreren Akteuren der Stadt sowie Informationen üebr diese, gebündelt bereitstellen.
  • Das sächsische Open Data-Portal ist neulich online gegangen.
  • Das Bayerische Staatsministerium für Digitales verkündete vor Kurzem den Start der Bayern-App als neuen Kommunikationskanal, um viele Behördengänge bequemer abwickeln zu lassen.

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4. Initiativen und Förderprogramme

  • Das BMI und BBSR starten den zweiten Aufruf für das Förderprogramm ‚Heimat 2.0‚ mit einer Bewerbungsfrist bis zum 14. April 2021.
  • Die Berliner Technologiestiftung hat den Digitalisierungsgrad der lokalen Vereinslandschaft in einer Studie untersucht und darauf aufbauend das Webprojekt ‚Digital Vereint‚ gestartet. Auf dieser Seite werden Best Practices, Tools und weitere Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe sich die Zivilgesellschaft digitalisieren kann.
  • Aus der ‚Morgenstadt Initiative‘ geht das ‚Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen‚ hervor. Das ausgegründete Unternehmen soll die Entwicklung von raumbezogenen Datenplattformen vorantreiben.
  • Die Stadt Bielefeld tritt dem Verein ‚Civitas Connect‚ bei, der mit seiner Netzwerkarbeit den praxisorientierten Austausch zwischen Kommunen/kommunalen Unternehmen in Sachen Digitalisierung, fördern möchte.

5. Strategien

  • Die Stadt Jena beginnt am 01. März 2021 ihren Beteiligungsprozess zur Smart City-Entwicklung – in der Form eines Videospiels aus den 1980er Jahren.
  • Entgegen der landläufigen Trennung von E-Government- zu Smart City-Aktivitäten, bündelt die Stadt Wuppertal nun ihre Kräfte, da es viele Schnittstellen bzw. Synergien gibt.
  • Die Stadt Köln hat die Ergebnisse ihrer Öffentlichkeitsbeteiligung (n=1300) in Vorbereitung auf ihre Vision „Köln 21 – Smart City“, veröffentlicht.
  • Als Gewinner-Stadt der 2. Förderstaffel des BMI-Smart Cities-Förderprogramms, beginnt das Land Berlin nun seinen umfangreichen Beteiligungsprozess für die Erstellung der neuen Smart City-Strategie und wird dabei vom öffentlich geförderten Innovationslabor CityLAB Berlin unterstützt.

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Beitrag

Dimitri Ravin
Dimitri Ravin befasst sich seit dem Jahr 2017 als Initiator von urban-digital.de mit dem Einfluss der Digitalisierung auf Städte. Parallel ist er mit Beratungs- und Vortragstätigkeiten i. Z. m. Smart City Projekten und Strategien tätig. Davor untersuchte er am Institut für den öffentlichen Sektor (KPMG) die Smart City-Strategien deutscher Großstädte und war als Projektassistenz für digitale Projekte bei der Stadt Dortmund angestellt.

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