Start Digitale Kommunen Die Baseler Smart City-Infrastruktur und der Klimawandel

Die Baseler Smart City-Infrastruktur und der Klimawandel

Mit dem Projekt «Plug-and-Sense» wird auf der Basis eines feinmaschigen und wirtschaftlichen Sensornetzwerks die Erfassung und Modellierung des triregionalen Klimas ermöglicht. Zur Auswertung der Daten entsteht eine öffentliche zugängliche Webplattform. Im Rahmen des Projekts wird ein individuell um weitere Sensoriklösungen erweiterbares Plug-and-Sense-Netzwerkportal evaluiert und nach Möglichkeit implementiert.

Stadtklima und Sensorik sind prioritäre Themen im Bereich nachhaltiger, smarter Stadtentwicklung. Mit dem Klimawandel und der zunehmenden Bevölkerungskonzentration in urbanen Zonen sind enorme Herausforderungen verbunden. Der Einsatz von Sensorik ermöglicht die kostengünstige Optimierung diverser Bereiche städtischer Infrastrukturen und unterstützt die Stadtplanung mit wichtigen Daten. An diesem Punkt setzt dieses Projekt an. 

Bevölkerungsprognosen des Bundes gehen für die Schweiz von einem Bevölkerungszuwachs in den nächsten 25 Jahren um 10 – 20% aus. Ein wesentlicher Teil dieser Gruppe wird sich in und um urbane Zentren herum ansiedeln. Die Infrastrukturen unserer Städte sind auf diese Mehrbelastung in vielen Bereichen nicht ausgelegt. Mit dem Klimawandel werden sich die Bedingungen u.a. in Großstädten schrittweise ändern: Hitzewellen werden weiter zunehmen, die Bevölkerung zunehmend belasten und gegenwärtige Systeme der Gebäude-Kühlung und Infrastruktur über die Grenze ihrer gegenwärtigen Belastbarkeit fordern.

Das Lufthygieneamt beider Basel, meteoblue, IWB und Sensirion schlossen sich im Rahmen eines SRB-Roundtables zum Thema «Sensorik» zu einer Kollaboration im Bereich Mikrowettersensorik zusammen. Smart Regio Basel wurde als neutrale Instanz mit der Leitung und Kommunikation des erweiterbaren Pilotprojekts beauftragt. 

Konkrete Ziele

In der TriRegio ermöglicht ein feinmaschiges Netzwerk aus individuell bestückbaren Sensorports die unkomplizierte Installation sowie den Betrieb und die Wartung von Smart-City Sensorik-Lösungen. Das im Rahmen des Pilotprojekts installierte Klimasensoriknetzwerk liefert zuverlässig Daten, die zur Überwachung und Modellierung des regionales Klimas dienen und von der Bevölkerung, der Verwaltung, StadtplanerInnen und Forschungseinrichtungen genutzt werden. 

Die Region Basel betreibt in einem länderübergreifenden Pilotprojekt ein mit regionaler Expertise entwickeltes, wirtschaftliches Plug-and-Sense Netzwerk für Smart City Sensorik. Das Projekt dient international als Referenz bezüglich lokaler Wertschöpfung im Kontext datenbasierter Anwendungen. Das Projekt weist die Regio Basiliensis auf internationaler Ebene als erfolgreiche Innovations- und Entwicklungsstätte für smarte Projekte aus. 

Nach Projektabschluss steht ein funktionierendes System für die Überwachung und Planung des städtischen und regionalen Klimas im kostengünstigen Betrieb zur Verfügung. Die Region Basel ist als Trendsetterin auf dem Gebiet der Stadtplanung für sensorikbezogene Smart-City-Projekte etabliert.

Nach Projektabschluss steht ein funktionierendes System für die Überwachung und Planung des städtischen und regionalen Klimas im kostengünstigen Betrieb zur Verfügung. Die Region Basel ist als Trendsetterin auf dem Gebiet der Stadtplanung für sensorikbezogene Smart-City-Projekte etabliert.

Wer profitiert?

BewohnerInnen und BesucherInnen der Region Basel profitieren von einem gut ausgebauten, flexiblen Sensoriknetzwerk, das die notwendigen Messungen und Optimierungen des urbanen Alltags bei geringstmöglichem Einfluss aufs Stadtbild möglich macht. Data-Analysten und UnternehmerInnen aus der Region profitieren vom Zugriff auf die Messdaten und können neue Geschäftsfelder erschliessen. Regional erhobene, aktuelle und prognostizierende Klimadaten stehen zur Verfügung.

EntscheidungsträgerInnen können anhand ortsspezifischer Daten die regionalen Bedingungen erfassen, Planungsszenarien erstellen und digitale testen, Klima- und weitere durch Sensordaten ermöglichte Analysen auf Genauigkeit überprüfen, Stadtplanungs-Grundlagen erstellen und Ernstfall-Szenarien für zukünftige Extremereignisse erstellen. Die regionale Entwicklung kann den so gewonnenen Erkenntnissen entsprechend angepasst werden. 

Akteure

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